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Lexus RZ (2025) im Test: A bisserl was geht immer
Das Facelift des Elektro-SUV bringt Steer-by-Wire und ein simuliertes Schaltgetriebe

Bild von: Lexus
Roland Hildebrandt 
Von: Roland Hildebrandt
9. Jul. 2025 um 11:59 Uhr
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A bisserl was geht immer. Das sagte einst der "Monaco Franze" im Fernsehen hinsichtlich seines Liebeslebens. Doch dieser Satz könnte auch im japanischen Shimoyama kursieren, dem Firmensitz von Lexus. Warum? Nun, das Elektro-SUV namens RZ hat sich seit 2023 in Deutschland nur gut 300-mal verkauft. Also muss man sich aufbrezeln. Nicht nur der Franze, sondern auch der RZ.
Was hat Lexus im Rahmen des Facelifts am RZ geändert? Fährt er sich jetzt völlig anders? Das soll unser erster Fahrbericht klären.
Schnelle Daten Lexus RZ (2025) Antrieb FWD/167 kW, AWD/167 kW vorne und hinten (Systemleistung 280 kW / 500e; 300 kW / 550e) 0 - 100 km/h / Höchstgeschwindigkeit 4,4 - 7,5 Sek. / 160 bzw. 180 km/h WLTP-Verbrauch 14,4 - 18,4 kWh/100 km Akku netto 77 kWh WLTP-Reichweite 450 - 568 km Ladeleistung AC/DC 22 kW / 150 kW DC-Ladedauer (10 - 80 %) 30 Min. Preis noch nicht festgelegt
Betrachten wir uns den aufgefrischten Lexus RZ von außen. Die Verwandtschaft zum ebenfalls kürzlich gelifteten Toyota bZ4X ist unverkennbar, ebenso aber auch eine typische Lexus-Note im Design. Radikale Änderungen gab es hier nicht, nur eine neue Sportvariante alias F SPORT.
Er bietet nicht nur ein besonders dynamisches Styling und ein sportlicheres Innenraumambiente, sondern ist als RZ 550e mit 300 kW/408 PS auch das leistungsstärkste Modell der Baureihe. Der F SPORT beschleunigt von null auf 100 km/h in nur 4,4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h. Die erwartete Reichweite beträgt bis zu 450 Kilometer. Die Kraftübertragung erfolgt serienmäßig über die weiter verbesserte intelligente Allradsteuerung DIRECT4. Und es gibt eine virtuelle Achtgang-Schaltung.
Bildergalerie: Lexus RZ 550e F-Sport (2025) im Test

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Quelle: Lexus
Luftkanäle im unteren Bereich der vorderen Stoßstange leiten Kühlluft zu den Bremssätteln. Ein finnenförmiger Bereich am vorderen Stoßfänger leitet den Luftstrom an der Seite des Fahrzeugs entlang, was zur Verbesserung von Stabilität und Lenkverhalten beiträgt. Am Heck verfügt der F SPORT über einen zusätzlichen Spoiler entlang der Unterkante der Heckscheibe, ein spezielles Heckdiffusor-Design und pontonartige Formen im Stoßfänger.
Das Interieur des RZ 550e F SPORT ist in dunkelgrau/schwarz mit hellblauen Nähten gehalten. Die Vordersitze werden in einem integrierten Schaumstoffverfahren hergestellt, um eine hervorragende Körperunterstützung zu gewährleisten. Beide Sitze sind achtfach elektrisch verstellbar und verfügen über eine Lordosenstütze.

Lexus RZ 550e F-Sport (2025) im Test
Bild von: Lexus
Der F SPORT punktet mit Applikationen in Alcantara, die den Innenraum deutlich aufwerten. Denn auch wenn die Verarbeitung ohne Fehl und Tadel ist, so könnten sich doch einige Materialien wertiger anfühlen. Zur Ehrenrettung von Lexus sei aber gesagt: Auch sogenannte deutsche "Premium"-Marken sind innen mittlerweile auch keine Salons mehr.
Lexus verspricht Modifikationen am Fahrwerk, eine erhöhte Karosseriesteifigkeit und weiterentwickelte Aerodynamik. Wir hatten alle drei Versionen zwischen den Fingern. Sie sind allesamt stärker geworden: Der RZ 350e mit Frontantrieb und 165 kW Leistung statt 150 beim bisherigen 300e, der 500e mit 280 kW und Allrad statt 230 kW im 450e. Und ganz neu der F SPORT mit 300 kW und Allrad. bis zu 1.500 Kilogramm Anhängelast darf der 500e an den Haken nehmen.
Bildergalerie: Lexus RZ 500e (2025) im Test

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Quelle: Lexus
Als Spezialität bietet er das sogenannte "Steer-by-Wire", also eine Lenkung ohne mechanische Verbindung zu den Rädern. Eine spannende Spielerei des F SPORT ist zudem das per Tastendruck aktivierbare Achtgang-Schaltgetriebe.
Was das bringt und wie unser abschließendes Urteil zum RZ-Facelift lautet, lesen Sie im ausführlichen Fahrbericht auf unser Schwesterseite InsideEVs Deutschland, auf der sich alles um das Thema Elektroauto dreht.
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