Ein Dackel namens Kangoo

Kennen Sie diese Dackel, bei denen sich zwischen kurzen Vorder- und Hinterbeinchen viel zu viel Hund erstreckt? An einen solchen fühle ich mich erinnert, als ich meinen neuen Testwagen in Augenschein nehme. Bisher habe ich für Hunde nicht all zu viel übrig gehabt – nun soll mich dieser Maxidackel zehn Tage durch den Alltag begleiten.

Maxi-Dackel
Gedacht war das eigentlich ganz anders. Ein schnuckeliges, wintertaugliches Auto für die Fahrt in den Skiurlaub. Doch nun habe ich den Dackel. 4,60 Meter lang, treuherzige Glubschaugen, frontgetrieben. Ein Gutes hat die Sache ja: Sorgen, dass die Skiausrüstung nicht in den Kofferraum passt, muss ich mir beim Grand Kangoo nicht machen. Ob er sich allerdings im verschneiten Hochgebirge wohlfühlt, bleibt abzuwarten.

Quadratisch, praktisch, gut
Was den langen Kangoo so dackelig macht, ist die Tatsache, dass zwischen den Achsen unglaublich viel Auto untergebracht wurde. Bei 4,60 Meter Länge beträgt der Radstand 3,08 Meter, die Überhänge sind dementsprechend klein. Ansonsten ist er, seinem praktischen Gemüt entsprechend, äußerlich unauffällig. Die Schnauze ist kurz und breit, die Scheinwerfer-Kulleraugen rund und groß. Der Hochdachkombi versucht gar nicht erst cool zu sein, alles an ihm bellt ,zweckmäßig" – und das ist auch in Ordnung so.


Mehrzweckauto
Immerhin können im Grand Kangoo sieben Personen oder bis zu 3.400 Liter Ladung untergebracht werden. Und das in ganz unterschiedlicher Zusammenstellung. Die Einzelsitze im Kofferraum sind ...