Ultimative Rakete: Unterwegs im Pagani Zonda Roadster F

Pagani: Schon der Name klingt wie Musik. Vielleicht ist es die phonetische Ähnlichkeit zum Namen des Geigenvirtuosen und Komponisten Niccolò Paganini, der in einem wunderschönen italienischen Klang schwingt und kribbelnd Vorfreude auf einen Sportwagen der Extraklasse macht.

Schärfe eines Keils
Diese Vorfreude ist berechtigt: Der Zonda Roadster F strahlt die gleiche Erotik aus wie ein Damenschuh, die selbe Eleganz wie eine Concorde mit abgesenkter Nase und die Schärfe eines Keils, der geschaffen scheint, Luft im spitzen Winkel zu zerschneiden. Mit zwei Worten ausgedrückt: Ein Supersportwagen.

Das Heck verrät die Rakete
Vorn blinzelt der offene Zonda F iltisartig aus seinen Scheinwerferäuglein. Der Spoiler wirkt wie ein unwahrscheinlich böser, zusammengekniffener Mund. Am Heck gibt es einen sehr eindeutigen Hinweis, dass dieses Auto wirklich eine Rakete ist. Zugegeben: Vier Endrohre sind nichts Außergewöhnliches bei einem Sportwagen. Die Art und Weise allerdings, wie sie Pagani an seinem Wagen angeordnet hat, ist mehr als außergewöhnlich. Genau in der Mitte des Hinterteils strecken sie sich wie die Augen eines Würfels dem Betrachter entgegen. Die Konstruktion erinnert an das Space Shuttle. Ich wundere mich später beinahe, dass kein Feuerstrahl aus dem Rohrring düst. Die Außenhaut unserer Testwagens besteht aus schwarz-flimmerndem Sicht-Karbon und einer Schicht Klarlack. Witzig: Die Spiegel mit ihren dünnen Stielen ähneln den Fühlern der Biene Maja.

Lounge aus den 60er Jahren
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