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Citroën BX GTi (1986): Die sportliche Kante wird 40

125 PS reichten bei gut einer Tonne Gewicht für flotte Fortbewegung

Citroën BX GTi (1986)

Bild von: Citroën

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

27. Aug. um 18:11 Uhr

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Heutzutage wird hemmungslos an der Leistungsspirale gedreht, gerade bei Elektroautos. Nicht ohne Grund, sind doch Leergewichte von deutlich über 1,5 Tonnen nicht nur bei Stromern normal. Vor 40 Jahren dagegen reichten noch 125 PS und gut eine Tonne für Sportlichkeit. So wie beim Citroën BX GTi.

Die Entstehungsgeschichte des Citroën BX begann vor der Einführung des GTi-Modells. Der vom italienischen Karosseriebauer Bertone unter der Leitung von Marcello Gandini entworfene BX wurde im Oktober 1982 auf dem Pariser Autosalon präsentiert. Bis zum Produktionsende im Jahr 1994 entstanden über 2,3 Millionen Exemplare. Im Rahmen einer Modellpflege im Juli 1986 führte der Hersteller die sportlich ausgelegte Variante BX GTi ein. Dieses Modell basierte auf dem Konzept, höhere Fahrleistungen mit der Nutzbarkeit einer viertürigen Limousine zu verbinden.

Bildergalerie: Citroën BX GTi (1986)

Citroën BX GTi (1986)

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Citroën BX GTi (1986) Citroën BX GTi (1986) Citroën BX GTi (1986)

Quelle: Citroën

Spaß mit Spoiler

Beim Facelift im Juli 1986 löste der BX GTi die bisherigen Ausführungen BX 19 GT und BX Sport ab. Die Überarbeitung unter der Leitung des Designers Carl Olsen umfasste verbreiterte Kotflügel, neu geformte Stoßfänger in Wagenfarbe sowie veränderte Blinkleuchten. Zum Korrosionsschutz erhielt die 4,24 Meter lange Karosserie eine Verzinkung. Äußerlich unterschied sich die GTi-Variante durch einen Heckspoiler, integrierte Nebelscheinwerfer, spezifische Radabdeckungen und entsprechende Modellschriftzüge von den Standardausführungen.

Als Antrieb diente ein Vierzylindermotor mit elektronischer Saugrohreinspritzung und 92 kW (125 PS), der ein maximales Drehmoment von 175 Nm bei 4.500 U/min entwickelte. Das Leergewicht betrug 1.025 kg, was ein Leistungsgewicht von 8,2 kg/PS ergab. Der BX GTi beschleunigte in 8,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 200 km/h. Für den stehenden Kilometer benötigte das Fahrzeug 30,5 Sekunden.

Straffere Hydropneumatik

Fahrwerksseitig besaß der BX GTi die für die Marke typische hydropneumatische Federung, die für diesen Einsatz straffer abgestimmt wurde. Zur Serienausstattung gehörten vier Scheibenbremsen und eine Servolenkung, während ein Antiblockiersystem (ABS) optional erhältlich war. Der Innenraum bot serienmäßig höhenverstellbare Veloursitze, einen elektrisch einstellbaren Beifahrerspiegel, eine Zentralverriegelung und erweiterte Instrumentenanzeigen. Gegen Aufpreis wurden Lederausstattungen, eine Klimaanlage, ein Schiebedach und ein Bordcomputer angeboten.

Citroën BX GTi (1986)

Citroën BX GTi (1986)

Bild von: Citroën

Im Modelljahr 1988 erweiterte Citroën das Programm um den BX GTi 16V. Dessen 1,9-Liter-Vierventilmotor leistete 118 kW (160 PS) bei 6.500 U/min. Diese Ausführung beschleunigte in 7,9 Sekunden auf 100 km/h, erreichte 218 km/h und besaß ein serienmäßiges ABS sowie ein überarbeitetes Fahrwerk.

1989 folgte der BX GTi 4x4 mit permanentem Allradantrieb. Die Kraftverteilung lag bei 53 Prozent an der Vorderachse und 47 Prozent an der Hinterachse, ergänzt durch ein sperrbares Mitteldifferenzial und ein Sperrdifferenzial an der Hinterachse. Ab 1990 passte der Hersteller die Motoren an den Betrieb mit bleifreiem Superbenzin an, was die Nennleistung des Achtventilers auf 90 kW (123 PS) reduzierte.

In den folgenden Jahren wurden Ausstattungsdetails wie Leichtmetallräder, Sportlenkrad und Klimaanlage schrittweise in die Serienausstattung übernommen, bevor die Produktion der GTi-Modelle im Juli 1993 mit der Umstellung auf Katalysatorpflicht endete.

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Bildergalerie: Citroen BX (1982-1994)

Citroen BX (1982-1994)

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Citroen BX (1982-1994) Citroen BX (1982-1994) Citroen BX (1982-1994) Citroen BX (1982-1994) Citroen BX (1982-1994) Citroen BX (1982-1994)

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