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Abt RSQ8-LE 1000: Die Vollendung der Jubiläumstrilogie

Die Zahl im Namen ist bei diesem fetten Audi Q8 Programm

ABT RSQ8-LE 1000 auf Basis Audi RS Q8 (2026)
Bild von: ABT

Der Veredler Abt Sportsline stellt mit dem RSQ8-LE 1000 den Abschluss seiner dreiteiligen Sondermodellreihe zum 130-jährigen Firmenbestehen vor. Nach dem RS6-LE 800 bildet dieses Fahrzeug den finalen Teil der Jubiläumstrilogie.

Als technische Basis dient der Audi RS Q8, dessen Leistung im Rahmen einer umfassenden Überarbeitung signifikant gesteigert wird. Die Produktion des Fahrzeugs ist weltweit auf 30 Einheiten begrenzt. Der Umbau ist als Gesamtpaket konzipiert, das neben technischen Modifikationen auch optische Veränderungen an Karosserie und Innenraum umfasst.

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Im Zentrum des aufgebrezelten RS Q8 steht die Überarbeitung des 4,0-Liter-V8-Biturbomotors. Durch den Einbau modifizierter Turbolader, eines vergrößerten Ladeluftkühlers sowie Anpassungen am Aggregat hebt das Unternehmen die Motorleistung auf 735 kW, was etwa 1.000 PS entspricht.

Ein zentraler Bestandteil des Motorenkonzepts ist ein System zur indirekten Wasser- und Ethanoleinspritzung. Diese Injektion bewirkt eine Kühlung des Brennraums, was zu einer höheren Dichte der Ladeluft führt und die Sauerstoffzufuhr bei der Verbrennung erhöht. Dadurch soll die maximale Leistung auch bei anhaltender Beanspruchung stabil abgerufen werden können.

Die Steuerung der Zusatzkühlung erfolgt über eine mobile Anwendung, die in gängige Smartphone-Schnittstellen des Fahrzeug-Infotainments eingebunden ist. Ergänzt wird die Leistungssteigerung durch eine Anhebung der elektronisch begrenzten Höchstgeschwindigkeit auf bis zu 320 km/h sowie ein modifiziertes Fahrwerk mit adaptiver Wankstabilisierung über elektrische Stellmotoren an beiden Achsen. Eine Abgasanlage aus Edelstahl mit vier Endrohren gehört ebenfalls zum technischen Umfang.

ABT RSQ8-LE 1000 auf Basis Audi RS Q8 (2026)

ABT RSQ8-LE 1000 auf Basis Audi RS Q8 (2026)

Bild von: ABT

Äußerlich unterscheidet sich das Fahrzeug durch ein umfangreiches Karosseriepaket aus mattem Sichtcarbon von der Serie. Dazu zählen eine geänderte Frontlippe, modifizierte Front- und Heckschürzen, Seitenschweller, Kotflügelverbreiterungen sowie ein Heckflügel. Farblich setzen neodymfarbene Akzente und Schriftzüge Kontraste zu den Carbonteilen. Auf den Speichen montiert der Veredler 23-Zoll-Schmiedefelgen in Goldoptik mit Reifen der Dimension 295/35 ZR23. Die Radhausentlüftungen tragen spezielle Modellplaketten.

Im Innenraum kommen zusätzliche Carbon- und Alcantara-Elemente zum Einsatz. Das Lenkrad, die Schaltwippen, die Schalttafel sowie Teile der Sitzgestelle weisen Oberflächen aus mattem Sichtcarbon auf. Die Fahrzeugsitze sind mit eingewebten Logos versehen, während Türprojektoren beim Öffnen ein Jubiläumssymbol auf den Boden werfen. In der Mittelkonsole befindet sich eine Plakette mit der fortlaufenden Seriennummer des jeweiligen Fahrzeugs sowie einer eingearbeiteten Jubiläumsmünze.

Der reine Paketpreis für die Modifikationen beläuft sich auf 165.000 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Für die betriebsfertige Fertigstellung fallen zusätzlich Montagekosten in Höhe von 20.000 Euro sowie Gebühren für die TÜV-Abnahme und den Transport an. Der Gesamtfahrzeugpreis ergibt sich aus diesen Umbaukosten zuzüglich des Grundpreises des Basisfahrzeugs.