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Alle neuen Fiat-Modelle der näheren Zukunft im Überblick

Fiat Grizzly und Grizzly Fastback, aber auch sehr kleine Autos sind geplant

Fiat neue Autos 2026 2030
Bild von: Motor1 Italy

Fiat gehört zu den vier global aufgestellten Marken von Stellantis und steht damit innerhalb des Konzerns an der Spitze – gemeinsam mit Jeep, Peugeot und Ram. Entsprechend breit ist das Modellangebot für zahlreiche internationale Märkte.

Die Marke konnte ihre Profitabilität mit einer großen, heterogenen Palette steigern, die von kleinen Citycars über kompakte Modelle und Microcars bis hin zu SUVs und Pick-ups reicht.

Zwischen 2026 und 2030 soll die Modellpalette mit 13 Neuheiten weiter ausgebaut werden – viele davon wurden im Rahmen des Stellantis Investor Day bereits angedeutet, wo einige der neuen Fiat-Modelle gezeigt wurden. Wir geben einen Überblick über das, was in den kommenden Jahren kommen soll.

Fiat Grizzly

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Fiat Grizzly

Foto: Fiat

Schon vor Jahren als Studie angedeutet, markiert der Fiat Grizzly den Einstieg der Marke in eines der lukrativsten Segmente: das der kompakten SUVs. Das Design orientiert sich am Grande Panda – deshalb wurde bis vor wenigen Wochen vermutet, er könnte Pandona oder ähnlich heißen. Es bleibt aber in der Welt der Bären: Ein Name, der die größeren Abmessungen (knapp unter 4,5 Metern) gegenüber dem kleineren Schwestermodell sofort klarstellen soll, mit dem er sich auch die Plattform teilen wird. 

Der Fiat Grizzly wird auf der Smart-Car-Plattform stehen und dadurch unterschiedliche Antriebsvarianten ermöglichen: Benziner, Hybrid (Mildhybrid) und rein elektrisch. 

Fiat Grizzly Fastback

<p>Fiat Grizzly</p>

Fiat Grizzly Fastback

Foto: Fiat

Wenn schon ein SUV, warum nicht auch als Coupé-Version? Genau hier setzt der Fiat Grizzly Fastback an – mit fließenderer Karosserieform und einer Dachlinie, die sanft zum Heck abfällt. Ein sportlicher wirkender Ableger, der sich mit dem Grizzly Frontdesign, Technik und Antriebe teilt. Basis ist auch hier die Smart-Car-Plattform; die Motorenpalette soll rein konventionelle, elektrifizierte und vollelektrische Lösungen umfassen.

Fiat Quattrolino

<p>Fiat Grizzly Fastback</p>

Fiat Quattrolino

Foto: Fiat

Während über Grizzly und Grizzly Fastback bereits einiges bekannt ist, gibt es zum Fiat Quattrolino bislang nur ein Foto und den Namen. Dass dieser neben dem Topolino gezeigt wurde, sagt jedoch viel aus: Der Quattrolino soll die viertürige bzw. viersitzige Version des elektrischen Leichtfahrzeugs werden und sich formal am Fiat 600 Multipla der 1950er-Jahre orientieren. Ob er als L6e (leichtes Quadricycle) oder L7e (schweres Quadricycle) homologiert wird, ist noch offen – naheliegend erscheint L7e. In diesem Fall läge die Leistung bei maximal 15 kW (rund 20 PS) und die Höchstgeschwindigkeit wäre auf 90 km/h begrenzt. 

Fiat Pandina

<p>Fiat Quattrolino</p>

Fiat Pandina Concept

Foto: Fiat

Wie wir vor einiger Zeit berichtet haben, dürfte der neue Fiat Pandina (der frühere Panda) sehr wahrscheinlich sich in Form und Inhalt deutlich verändern – und als erstes Fiat E-Car positioniert werden. Das Bild zeigt ein Konzept, das sich an der Grande Panda orientiert und viele Designmerkmale überzeichnet: Die Frontleuchten stehen weit außen am Bug, dazu kommt eine Pixel-Lichtsignatur, kantige, reduzierte Formen und Abmessungen, die ähnlich wie bei der aktuellen Pandina ausfallen sollen – rund 3,7 Meter.

Der neue Pandina soll rein elektrisch fahren, wie der neue Citroën 2CV in Pomigliano d’Arco gebaut werden und laut Vorgaben der EU-Kommission bei einem Preis von etwa 15.000 Euro liegen. Plattformseitig ist eine eigene Architektur im Gespräch; ob komplett neu oder von einer bestehenden abgeleitet, ist unklar – möglicherweise mit Leapmotor-Technik.

Fiat Tris

<p>Fiat Pandina Concept</p>

Fiat Tris

Foto: Fiat Professional

Ein kurzer Ausflug in die Welt der Nutzfahrzeuge: der Fiat Tris als elektrisches Revival der Piaggio Ape, die es nicht mehr in Europa gibt (Piaggio gehört nicht zum Fiat-Konzern). Es bleibt bei drei Rädern, der Antrieb ist jedoch batterieelektrisch – mit einer Reichweite von rund 90 km, passend für die letzte Meile im Lieferverkehr. Erhältlich mit Pritsche oder Transportbox bietet der Tris eine Nutzlast von über 350 kg sowie eine Ladefläche von etwa 2,25 Meter.