Extra-Drei

Das waren noch schöne Zeiten, damals vor inzwischen fast dreißig Jahren: Mit dem 3er-Cabrio läutete BMW anno 1985 die Renaissance der bezahlbaren offenen Viersitzer ein. Heute ist der elegante Bayer ein gesuchter Youngtimer, während sich seine legitimen Erben mittlerweile weit von den Wurzeln entfernt haben. Das letzte Cabrio mit der Drei am Heck setzte auf ein Metallklappdach statt der klassischen Stoffmütze. Für nicht wenige Fans ein glatter Stilbruch, doch BMW argumentiert, dass die weltweite Kundschaft es so will. Außerdem habe man ja noch stoffbespannte Alternativen im Programm.

Vier ist hier
Seit Mitte 2013 wird alles, was schicker aussieht als Vatis 320d-Firmenwagen, unter dem Namen 4er-Reihe zusammengefasst. Nach dem Coupé ist jetzt das Cabrio um eine Nummer aufgestiegen, noch 2014 kommt zudem das viertürige Gran Coupé. (Soweit die offizielle Linie, aber bei der Nischensuche von BMW muss das nichts heißen.) Ist das neue 4er-Cabrio ein würdiger Enkel des offenen E30? Eines steht auf jeden Fall nach der ersten optischen Begegnung fest: Der Klappdach-4er sieht vor allem geschlossen harmonischer aus als sein Vorgänger. Er ist etwas breiter geworden, geschickt gesetzte Blechfalze strecken den Wagen. Tatsächlich ist er aber nur um drei Zentimeter länger und vier Zentimeter breiter als sein Vorgänger.

Schlanker Po
Weiter verfeinert wurde das schon erwähnte Metallklappdach: Versprochen wird eine noch bessere Dämmung inklusive eines kompletten Dachhimmels. Doch wir wollen un...