Citroen 2CV (2028): Die Neo-Ente im Rendering von Motor1.com
Sie kommt 2028 und soll ein günstiges Elektro-Stadtauto für 15.000 Euro sein, das in Italien produziert wird
Die legendäre "Ente" steht vor einer Rückkehr – diesmal jedoch elektrisch. Dabei sollen jene Eigenschaften von Einfachheit, Alltagstauglichkeit und Erschwinglichkeit erhalten bleiben, die das Original aus dem Jahr 1948 berühmt gemacht haben.
Genau 80 Jahre später, im Jahr 2028, soll im italienischen Werk Pomigliano d’Arco bei Neapel der neue Citroën 2CV vom Band laufen. Wie einst soll die Neo-Ente das Auto "demokratisieren", diesmal vor allem das Elektroauto. Der Preis dürfte bei etwa 15.000 Euro liegen. Auf Basis des bislang einzigen offiziellen Teaserbilds (siehe unten) zeigen wir heute, wie der künftige 2CV aussehen könnte.
Bildergalerie: Citroen 2CV (2028) im Rendering von Motor1.com
Das Rendering des künftigen Citroën 2CV, das wir zeigen, basiert auf dem schwarz-weißen Teaserbild, das bei der Vorstellung des Stellantis-Plans FaSTLAne 2030 zu sehen war. Auch wenn Citroën betont, der neue Deux Chevaux sei lediglich "vom Geist des Originals inspiriert und nicht von Nostalgie", ist kaum zu übersehen, dass das neue, in Italien gebaute französische BEV gezielt auf den Sympathie-Effekt der historischen Vorgängerin setzt.
Mit einem Ansatz, wie ihn Renault bereits mit dem neuen Twingo oder Fiat mit dem 500 verfolgt hat, übernimmt das neue Batterie-Stadtauto (das in die neue M1E-Kategorie mit steuerlichen Erleichterungen und EU-Förderungen fallen soll) die abgerundeten, fließenden Formen des Originals. Das gilt besonders für die bogenförmige Dachlinie und die runden Radhäuser.
In unserem Rendering sind das große Stoff-Faltdach zu erkennen – bei jedem Citroën 2CV (abgesehen von der Kasten-Ente) war es einst als noch größeres Rolldach inklusive – sowie die Scheinwerfer, die scheinbar "auf" der Frontpartie sitzen. Diese Leuchten mit ihrer rundlichen Lichtsignatur sollen eine klare Hommage an die zwei markant herausstehenden Rundscheinwerfer der meisten klassischen 2CV sein.
Citroen 2CV (2028), das Rendering von Motor1.com Detail des Stoffdachs
Alles am neuen elektrischen Citroën 2CV wirkt auf maximale konstruktive Einfachheit ausgelegt – und auch das Exterieurdesign scheint das zu bestätigen. Darauf deuten klassische Türgriffe, große Außenspiegel, Stahlfelgen ähnlich denen des Fiat Grande Panda in der Ausstattung Pop sowie vermutlich vier Sitzplätze hin. Und wie früher gibt es natürlich vier Türen
Ein erstes Konzept des Citroën E-Car, das den Namen 2CV bislang noch nicht offiziell trägt, soll auf dem Pariser Autosalon (12. bis 18. Oktober 2026) vorgestellt werden. Technische Details sind noch offen. Am plausibelsten ist, dass die neue Stellantis-Familie elektrischer Citycars auf einer neuen E-Car-Plattform basiert, die für Elektroautos mit einer Länge von unter vier Metern vorgesehen ist – also eine Klasse unter Citroën C3 und Fiat Grande Panda.
Der Teaser des neuen Citroen 2CV
Die neue E-Car-Architektur, vermutlich mit Frontmotor und Vorderradantrieb, dürfte sehr wahrscheinlich zusammen mit chinesischen Partnern entwickelt werden. Als naheliegende Kandidaten gelten Leapmotor und Dongfeng. Beide haben bereits Vereinbarungen und Partnerschaften mit Stellantis und könnten dazu beitragen, neue E-Cars von Fiat und Citroën mit LFP-Batterien und Reichweiten in der Größenordnung von 250 km auf die Räder zu stellen.
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