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Renault Twingo Electric im Test: City-Flitzer mit Retro-Design

Wir testen den neuen Elektro-Twingo. Überzeugt der Kleinwagen mit seinem Google-System auch bei Antrieb, Reichweite und Platzangebot?

Renault Twingo Electric Techno mit den optionalen 18-Zoll-Alufelgen in Mango-Gelb mit Autor Stefan Leichsenring

Bild von: InsideEVs

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

2. Apr. um 12:03 Uhr

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Der neue Renault Twingo Electric präsentiert sich optisch als charmante Hommage an die erste Modellgeneration von 1992. Der rund 3,80 Meter lange Fünftürer ist als reines Stadtauto konzipiert. Wir haben den französischen Kleinwagen in der Ausstattungslinie Techno auf Ibiza getestet.

Platzangebot und Innenraum

Das Interieur wird von hartem Kunststoff dominiert, was in dieser Preisklasse aber auch nicht anders üblich ist. Aber Renault hat auch hochwertige Einstellräder sowie zahlreiche nette Ideen und Details eingebaut. Auch die Bedienung überzeugt im Allgemeinen: Renault nutzt ein auf Android Automotive basierendes Infotainmentsystem mit Google Maps, das leicht bedienbar ist und mit seiner für einen Kleinstwagen hervorragenden Sprachbedienung überzeugt. Es gibt auch keinen Mangel an physischen Bedienelementen. 

Das Platzangebot fällt der Fahrzeugklasse entsprechend übersichtlich aus. Die vorderen Sitze sind relativ straff gepolstert und bieten wenig Seitenhalt. Im Fond wird es für Personen ab 1,75 Metern Körpergröße knapp, sowohl bei der Beinfreiheit als auch am Dachhimmel. Sehr praktisch ist aber die um 17 Zentimeter längs verschiebbare Rücksitzbank, mit der sich der Platz variabel zwischen Fondinsassen und Gepäckrum aufteilen lässt. Der Kofferraum fasst 305 bis 966 Liter, besitzt aber eine spürbare Ladekante sowie eine Stufe im Ladeboden, sobald die Lehnen umgeklappt werden.

Fahrverhalten und Reichweite

Angetrieben wird der Twingo von einem Elektromotor an der Vorderachse mit 60 kW (82 PS). Dank der kurzen Übersetzung ist die Beschleunigung in der Stadt sehr zügig, bei höherem Tempo lässt der Vortrieb dann spürbar nach. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 130 km/h begrenzt. Das Fahrwerk ist eher straff abgestimmt und gibt kurze Bodenwellen ungefiltert an die Insassen weiter.

Der Stromverbrauch ist erfreulich gering. Nach WLTP-Norm benötigt der Twingo 13,1 kWh auf 100 Kilometer, was eine Reichweite von 260 Kilometern ermöglicht. Auf unserer eher langsamen Testfahrt lagen wir mit 10,6 kWh deutlich darunter. Auf der Autobahn schrumpft der Aktionsradius jedoch laut Bordcomputer-Anzeige auf rund 110 Kilometer zusammen. Die 27,5-kWh-Batterie lässt sich am Schnelllader mit maximal 50 kW Gleichstrom in rund 30 Minuten aufladen. Positiv fällt die Rekuperation auf, die sich bei der gefahrenen Techno-Version über Lenkradwippen in vier Stufen bis hin zum komfortablen One-Pedal-Driving einstellen lässt.

Fazit und Preise

Die Preisliste beginnt bei 19.990 Euro für das Basismodell Evolution. Wir empfehlen jedoch die von uns gefahrene Techno-Version für 21.590 Euro, da hier Funktionen wie die Rekuperationseinstellung per Wippen, das Einbau-Navigationssystem enthalten sind und eine Sitzheizung zumindest optional erhältlich ist. Rational betrachtet bietet ein Konkurrent wie der größere Citroën e-C3 mehr Auto fürs Geld. Der Twingo punktet dafür mit seinem charakterstarken Design und der im Ganzen guten Bedienung.

Lesen Sie den vollständigen und detaillierten Testbericht zum Renault Twingo Electric auf InsideEVs.de mit weiteren Fahreindrücken und zahlreichen Bildern.

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