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Dacia Spring (2026) im Test: Wie fährt die neue 102-PS-Version?
Der kleine Stromer hat nun deutlich mehr Leistung. Aber verkraftet das das Fliegengewicht-Modell?

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Stefan Leichsenring 
Von: Stefan Leichsenring
27. Mär. um 12:58 Uhr
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Optisch bleibt der Dacia Spring im Modelljahr 2026 fast unverändert, doch unter dem Blech gibt es stärkere Antriebe und eine neue Batterie. Ein Hauch von Nostalgie durchweht den Innenraum, wenn man den Wagen mit einem echten Schlüssel startet und die traditionelle Handbremse löst. Auf einen Parkmodus verzichtet der Hersteller. Die Bedienung bleibt auch sonst unkompliziert.
Fahrdynamik und Effizienz
Die gefahrene "Extreme"-Version liefert 75 kW (102 PS). Das Leichtgewicht beschleunigt damit zügig, stößt in flotten Kurven vor allem bei Nässe schnell an seine Grenzen. Das Fahrwerk reagiert auf Unebenheiten recht rustikal und Seitenwind macht sich deutlich bemerkbar. Das Maximaltempo von 125 km/h reicht für das urbane Umfeld völlig aus, bei höherem Tempo fühlt man sich sowieso nicht mehr recht sicher – die Leistung scheint für den nur eine Tonne schweren Spring zu viel zu sein.
Punkten kann das Modell beim Verbrauch: Der Normwert liegt bei sehr niedrigen 12,4 kWh/100 km. Mit dem Akku, der nun als Platte im Boden liegt, ergibt sich eine WLTP-Reichweite von 225 Kilometern. Wer den B-Modus nutzt, spürt eine deutlich stärkere Energierückgewinnung. Serienmäßig ist nur das Laden mit einphasigem Wechselstrom möglich, was die Ladeleistung auf 3,7 kW begrenzt. Optional lädt man den Wagen mit 40 kW Gleichstrom.
Platzangebot und Ausstattung
Trotz viel Hartplastik wirkt das Cockpit der Extreme-Ausstattung dank Instrumentendisplay und Touchscreen samt Navigation zeitgemäß. Die vorderen Sitze bieten wenig Seitenhalt, im Fond sitzen schon mittelgroße Personen beengt. Der Kofferraum schluckt jedoch solide 288 bis 1.004 Liter. Dazu kommt ein kleiner Frunk unter der Fronthaube. Klimaanlage, Tempomat und Rückfahrkamera sind Serie, eine Sitzheizung fehlt hingegen. Deutliche Abzüge gibt es bei der Sicherheit, was die schwache EuroNCAP-Wertung mit einem Stern verdeutlicht.
Preis und Fazit
Die Basisversion Essential ist nicht mehr verfügbar, die Palette beginnt nun beim 52 kW (71 PS) starken Expression für 18.700 Euro. Unser Extreme-Testwagen liegt ohne Extras bei 19.700 Euro. Davon abziehen darf man 3.000 Euro Elektrobonus von Dacia und je nach Voraussetzungen noch bis zu 6.000 Euro Förderung vom Staat. Aber auch die Rivalen sind günstig; so hält der Citroën e-C3 preislich gut mit. Unterm Strich ermöglicht der Dacia Spring einen preiswerten Einstieg in die Elektromobilität, auch wenn man mit den 102 PS vorsichtig umgehen sollte. Ende 2026 will Dacia ohnehin ein moderneres Modell auf Basis des Renault Twingo Electric bringen.
Zahlreiche Bilder, die technischen Daten und alle sonstigen Details finden Sie im ausführlichen Testbericht auf InsideEVs.
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