Kontrollierte Potenz

Eine Spezialversion folgt der anderen: Erst hat Audi den leicht offroad affinen A6 allroad quattro vorgestellt, jetzt folgt der sportliche S6 mit 420 PS. Im Gegensatz zum allroad-Modell gibt es den S6 auch als Limousine und die identische Motorisierung kommt auch im ebenfalls neuen S7 Sportback zum Einsatz – aber im Kombiland Deutschland muss bei uns der S6 Avant zum Test antreten.

Optisch dezent versportlicht
Von außen unterscheidet sich die Sportversion nur vorsichtig von seinen A6-Modellgeschwistern: Der silbergraue Grill ist mit Doppelstreben versehen, ganz unten gibt es einen breiten zusätzlichen Lufteinlass. Die Außenspiegelkappen ziehen in Alu-Optik durch den Wind und der breite Heckdiffusor bekommt die gleiche Farbe wie der Frontgrill. Die beiden Doppelendrohre rechts und links wurden ganz leicht in eine ovale Form gedrückt.

Top Sitze, vier Mikrofone im Dach
Beim Innenraum bleibt sich Audi treu: Die Verarbeitung ist perfekt. Nur das 1.380 Euro teure Head-up-Display sitzt wie ein Nachrüstteil auf dem Armaturenbrett, weil sich Audi erst spät dazu entschlossen hat, überhaupt Head-up-Displays anzubieten. Trotzdem ist jeder Hersteller zu loben, der dieses extrem komfortable Ausstattungsmerkmal im Angebot hat. Die sportlichen Sitze sind schick, bieten guten Halt und machen auch auf langen Strecken Spaß. Im Dachhimmel sitzen serienmäßig vier kleine Mikrofone, die nichts mit einer Freisprecheinrichtung zu tun haben. Wozu die gut sind, werden Sie noch hören. Eine Ausstattung...