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Der VW ID.4 wird nach dem Facelift zum ID.Tiguan

Das soll nun die Gewerkschaft IG Metall bereits verlautbart haben

Volkswagen ID.Tiguan
Bild von: Motor1 Italy

Bei VW ändert sich die Philosophie bei der Benennung der eigenen Elektroautos. Weg von den Nummern – hin zu etwas deutlich Vertrauterem. Der erste Schritt wurde mit dem ID.Polo und dem ID.Cross gemacht, der nächste soll den ID.Tiguan bringen.

So soll nämlich das Facelift des ID.4 heißen, das im Laufe des Jahres erwartet wird. Vorab berichtet Automotive News unter Berufung auf Vertreter der IG Metall (deutsche Gewerkschaft der Metall- und Elektroindustrie), die sich während einer Pressekonferenz in Emden (Deutschland) äußerten – im dortigen VW-Werk wird der ID.4 seit 2022 auch gebaut.

Bildergalerie: VW ID.4 (2026) Erlkönig

Mehr als ein Facelift

Beim ID.4 geht es damit um mehr als ein klassisches Facelift. Nach ersten Erlkönigbildern wird das elektrische Kompakt-SUV deutlich überarbeitet: Exterieur und Interieur sollen sich spürbar verändern. Ein neues Frontdesign mit beleuchtetem Volkswagen-Logo, neue Stoßfänger sowie ein Innenraum, der – zumindest teilweise – Elemente des ID.Polo aufgreift.

<p>Volkswagen ID.4</p>

Volkswagen ID.4

Die Plattform bleibt MEB, wird jedoch bei Batterien und stärkeren E-Motoren weiterentwickelt – ebenso bei den Fahrerassistenzsystemen. Sehr wahrscheinlich wird es wie bisher Versionen mit Heckantrieb und mit Allradantrieb geben. Noch offen ist, ob der ID.5 weitergeführt wird. Auch der ID.3 wird 2026 gründlich überarbeitet. Jedoch bleibt man hier wohl beim bisherigen Namen. Er ist halbwegs etabliert, ID.Golf dürfte erst der E-Ableger des Golf 9 heißen. 

<p>Volkswagen ID.Polo</p>

Volkswagen ID.Polo

Bilder von: Volkswagen
<p>Volkswagen ID.Polo, die Innenausstattung</p>

Volkswagen ID.Polo

Bilder von: Volkswagen

Keine Zahlen mehr

Wie auch bei anderen Herstellern kehrt man damit auch bei Volkswagen (zumindest teilweise) von der bisherigen Naming-Strategie für Elektroautos ab. Keine Nummern mehr, sondern bekannte Namen – kombiniert mit dem Präfix ID, um das Fehlen eines Verbrennungsmotors zu betonen.

Volkswagen ID. Cross Concept (2025)

Volkswagen ID. Cross Concept (2025)

Bild von: Volkswagen

Wie gesagt beginnt (oder beginnt es – die offizielle, unverhüllte Premiere ist für Mai angekündigt) alles mit dem ID.Polo, dem kleinen Stromer auf MEB+-Basis, der einen der bekanntesten Namen der Volkswagen-Historie wieder aufnimmt.

Danach sollen zwei SUVs, nämlich ID.Cross und ID.Tiguan diesen Weg fortsetzen, bis schließlich ID.Golf und ID.Roc folgen, die für 2029 (oder 2030) erwartet werden – auf Basis von SSP, der neuen Elektroplattform des Volkswagen-Konzerns.