Zum Hauptinhalt springen

So könnte der neue Dacia Sandero (2026) aussehen

Das Facelift dürfte mit angepasster Front und überarbeiteter Motorenpalette kommen

Dacia Sandero 2026 motor1 Rendering
Bild von: Motor1 Italy

Wer in Europa ein günstiges, kompaktes Auto sucht, kommt am Dacia Sandero nicht vorbei. Und so hat der kleine Rumäne auch gleich die Rangliste der meistverkauften Autos 2024 in Europa angeführt. Mit 128.842 verkauften Einheiten verwies er seinen Verwandten, den Renault Clio, auf Platz zwei.

Wenn es um das "Preis-Leistungs-Verhältnis" geht, ist der Dacia Sandero eben kaum zu schlagen. Um den Spitzenplatz jedoch halten zu können, braucht die dritte Generation, die seit 2021 im Einsatz ist, bald mal eine Überarbeitung. Und genau die soll für das Modelljahr 2026 in den Startlöchern stehen. Die Formel bleibt zwar gleich, was sich aber ändern wird, ist vor allem das Design und die Motorenpalette. Unser exklusives Rendering zeigt, wie der neue Sandero aussehen könnte.

Bildergalerie: Dacia Sandero (2026) im exklusiven motor1 Rendering

Prototyp stand Pate

Da wir hier von einem Facelift sprechen, wird der Dacia Sandero sich nicht komplett verändern. Lediglich einige Details dürften sich weiter dem aktuellen Familiengesicht der Rumänen anpassen. Das doppelförmige Y-Design in den Scheinwerfern wird der Kompakte wohl zugunsten einer gebrochenen horizontalen Linie aufgeben.

Auch der Rest der Frontpartie wird sich etwas verändern: die Lamellen im Grill könnten einer pixelähnlichen Optik weichen, die sich im unteren Stoßfänger noch einmal sanft wiederholt.

Unser Rendering basiert auf den unterschiedlichen Erlkönig-Bildern, die Ansätze des neuen Designs beim Facelift bereits freigeben. Insgesamt wagt auch der Sandero mehr Duster und Bigster.

Mehr Technik, ohne es zu übertreiben

<p>Der Innenraum des Dacia Sandero in der Basisversion ohne Zentralmonitor</p>

Der Innenraum des Dacia Sandero in der Basisversion ohne Zentralmonitor

Bilder von: Dacia
<p>In den Top-Versionen der Baureihe ist der Dacia Sandero mit einem zentralen 8-Zoll-Touch-Monitor ausgestattet.

In den Top-Versionen der Baureihe ist der Dacia Sandero mit einem zentralen 8-Zoll-Touch-Monitor ausgestattet

Zwar gibt es noch keine offiziellen Previews für den Innenraum, Dacia wird aber nicht umhinkommen, diesen etwas technisch aufzuwerten. Demnach sollte das Infotainment mit aktueller Software, OTA-Updates und in den Top-Versionen mit einer Größe von acht Zoll daherkommen. 

Vorstellbar scheint aber auch, dass die Basisausstattung einfach bleibt. Also ohne einen zentralen Monitor, der in dieser "Straßenbahnversion" dann durch eine Smartphone-Halterung ersetzt wird. Hersteller wie Citroën trauen sich beim C3 und C3 Aircross ähnliches. Ansonsten dürfte sich nicht allzu viel ändern im Bezug auf die Materialien. Wer günstig fährt, fährt mit Kunststoffen – jedoch Dacia-typisch lifestylisch verpackt.

Einsatz für den Vollhybriden

Interessanter wird es da auf Seiten der Motorenpalette. Neben bekannten Mild-Hybriden aus dem Renault-Regal könnte zum ersten Mal auch ein Voll-Hybrid zum Einsatz kommen. Gerüchten zufolge ist der gleiche Antrieb im Gespräch, der auch im Duster seine Arbeit verrichtet. Also genau der, der auch schon im Renault Clio und Captur eingesetzt wird.

Dacia Sandero 2025 Rendering

Der neue Dacia Sandero 2025 wird nur noch Allradantrieb haben

Bild von: Motor1 Italy

Der besteht aus einem 1,6-Liter-Benziner in Kombination mit zwei Elektromotoren. Einer arbeitet als Starter-Generator, der andere ist für den zusätzlichen Antrieb des Fahrzeugs zuständig. Mit einer Gesamtleistung von 140 PS wäre der Sandero kräftig unterwegs. 

Mit Blick auf die Euro-7-Norm ist nicht auszuschließen, dass die nicht-elektrischen Benzinmotoren verschwinden werden und daher alle Versionen des neuen Sandero zu Mild-Hybriden mutieren. Für 2027 ist ebenfalls eine vollelektrische Version mit den Antrieben aus Renault 4 und 5 Electric geplant.