So könnte der bisher günstigste Tesla aussehen
Die Basisversion des Model Y im exklusiven Rendering
Eigentlich haben als günstigsten Tesla alle mit einem neuen Tesla Kompaktmodell gerechnet. Doch das erwartete Model 2 wird (vorerst?) nicht kommen, wie Elon Musk kürzlich in einer Telefonkonferenz zu den Quartalsergebnissen berichtete. "Es ist einfach ein Model Y", so der Tesla-CEO.
Dieses Model Y wird sich jedoch von den anderen bekannten Versionen unterscheiden. Um den Listenpreis niedrig zu halten, könnte es zum Beispiel mit abgespeckter Ausstattung und simplerem Aussehen erscheinen. Laut Tesla hat die Produktion einer ersten Serie bereits im Juni begonnen. Die Massenproduktion ist für Ende 2025 geplant. Unser Rendering zeigt, wie der "neue" Tesla aussehen könnte?
Model 3 als Pate?
Einige Hinweise auf die Optik des zusätzlichen Model Y geben uns Fotos von Prototypen, die in China bei ersten Fahrten geschossen wurden. Zwar wurden Front und Heck großflächig abgedeckt, die eigentliche Silhouette war dennoch zu erkennen.
Der billigste Tesla im Motor1.com-Rendering
Ein deutliches Zeichen also, dass Teslas Crossover-Design beibehalten wird, Änderungen sich demnach im Detail verstecken. Und genau hier kommt unser Rendering ins Spiel. Die Model-Y-Juniper-Lichtsignatur, die das Facelift vom Cybertruck geerbt hat, verschwindet komplett. Hier könnten konventionelle Model-3-Scheinwerfer genutzt werden, um Kosten in der Produktion zu sparen.
Das Gleiche gilt für das Heck, wo ebenfalls die Leuchten der Limousine zum Einsatz kommen könnten. Auch an den Rädern dürfte gespart werden. Diese dürften kleiner und weniger detailliert daherkommen als bei den regulären Versionen der Baureihe. VW hat beispielsweise bereits eine günstige, spartanische Version des ID. Buzz namens Freestyle auf den Markt gebracht. Die hat sogar für ausgestorben geglaubten unlackierten Stoßfänger wieder zurückgebracht. Eventuell ein Vorbild für Tesla?
Ausstattung und Preise
Im Innenraum könnten einfachere Sitze mit Stoffbezügen statt Leder zum Einsatz kommen. Auch vorstellbar ist, dass das Basismodell mit weniger Funktionen erscheint, vor allem im Bereich der Fahrassistenten. Ein kleineres Infotainment-Display, der völlige Verzicht auf ein Beifahrer-Display, eine überschaubare Farbauswahl und der Verzicht aufs autonome Fahren könnten weiter Kosten sparen.
Tesla Model Y (2025), der Innenraum
Die Senkung des Listenpreises wird zwangsläufig über eine Reduzierung der Produktionskosten erfolgen. Das wird sich sicher auch auf den Antriebsstrang auswirken. So könnte der neue Tesla mit einer kleineren Batterie ausgestattet werden. Eine Reichweite um die 400 Kilometer scheint hier bei reinem Heckantrieb nicht unwahrscheinlich. Performance- oder Long-Range-Versionen? Fehlanzeige!
Wie viel wird das "Basis"-Modell Y kosten? Als wir alle noch von einem Model 2 ausgingen, war immer die Rede von einem Tesla für 25.000 Dollar. Das scheint im Falle dieser neuen Einstiegsvariante aber nur schwer möglich. Bei einem derzeitigen Einstiegspreis von 44.990 Euro sind 35.000 Euro für die neue Basisversion jedoch vorstellbar.
Allzu lange dürften wir auf Fakten aber nicht warten müssen. Sollte die Massenproduktion wirklich im Herbst starten, ist eine offizielle Vorstellung vermutlich nicht mehr weit. Zumal Tesla beim Anblick der Verkaufszahlen zum baldigen Handeln gezwungen sein wird.
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