Gipfelstürmer auf Rädern: Der Sunlight IBEX 4x4 (2025) rollt an
Seriennahes Concept Car ist handgefertigt, höhergelegt und bereit fürs große Abenteuer
Wer dachte, Camping sei nur etwas für schnöde Stellplätze am See, wird vom neuen Sunlight IBEX 4x4 eines Besseren belehrt. Dieses seriennahe Concept Car ist kein gewöhnlicher Wohnwürfel, sondern ein Geländebolide für echte Entdecker. Auf Basis des VW Crafter mit Automatikgetriebe und strammen 163 PS zeigt der IBEX, wie robust Camping heutzutage geht.
Er kommt mit einem Offroad-Paket, das selbst gestandene Geländewagen vor Neid erblassen lässt – maßgeschneidert für widrige Bedingungen und Terrains, bei denen andere Camper jammernd umkehren würden. Sunlight, die Allgäuer Abenteuerschmiede, hat hier nicht gekleckert, sondern geklotzt und beweist einmal mehr, dass sie den Traum vom Abenteuer ernst nehmen.
Bildergalerie: Sunlight IBEX 4x4 Concept Car (2025) auf VW Crafter-Basis
Während der Sunlight Cliff 4x4 auf Ford-Transit-Basis bereits gezeigt hat, dass Campervans auch staubige Pisten lieben, setzt der IBEX noch einen drauf. Product Managerin Sabrina Steinbrink plaudert aus dem Nähkästchen: „Unser IBEX Concept Car haben wir in der Garage quasi handgefertigt.“ Das klingt weniger nach Fließband und mehr nach echter Leidenschaft – vom selbst konstruierten Dach bis zur beherzten Höherlegung.
Das Ergebnis: ein Fahrzeug, das nicht nur auffällt, sondern für Reisen abseits des Mainstreams gemacht ist. Der IBEX ist kein Camper für den Badesee, sondern für unwegsameres Gelände. Die GfK-Dachkonstruktion des IBEX ist so robust, dass ihr weder ein Hagelschauer noch ein kleiner Steinschlag etwas anhaben können. Sie ist nicht nur mit einer integrierten Lightbar ausgestattet, die selbst die dunkelste Nacht erhellt, sondern ermöglicht auf dem VW-Chassis auch eine stattliche Stehhöhe von 198 cm.
Der IBEX selbst wurde standesgemäß höhergelegt und mit allem Schnickschnack ausgestattet, den das Offroad-Herz begehrt: von der massiven Stollenbereifung über einen Bullenfänger, der seinen Namen verdient, bis hin zu einem Heckträger mit Leiter und Reserverad für den Fall, dass man sich doch einmal zu weit vorgewagt hat. Dazu noch ein Schnorchel für gelegentliche Wasserdurchfahrten.
Die Optik des IBEX ist übrigens kein Zufall, sondern eine Hommage an die großen Entdecker, die einst die weißen Flecken auf den Landkarten mit Leben füllten. Topografische Elemente auf natürlichen Grundtönen sorgen für eine dezente Tarnung in der Wildnis. Der Dethleffs Globebus Performance 4x4 kann zwar mit seiner Performance punkten, wirkt aber fast schon brav daneben. Der Weinsberg X-Pedition 600 MQ ist zwar auch ein Abenteurer, doch die wilde Seite des IBEX ist auf den ersten Blick erkennbar.
Dethleffs Globebus basierend auf dem VW Crafter
Weinsberg X-PEDITION auf Sprinter-Basis
Doch es mangelt nicht an Konkurrenz zum kommenden Offroad-Platzhirsch von Sunlight. Der Pössl Roadstar X präsentiert sich als wendiger Begleiter, der auch in der Stadt eine gute Figur macht. Der Hymer Grand Canyon S auf Sprinter-Basis glänzt dagegen mit einem Hauch von Luxus im Gelände. Wer mehr Wert auf pure Leistung und Autarkie legt, könnte beim Malibu Genius Performance 4x4 fündig werden, der ebenfalls die Offroad-Fahne hochhält.
Für Hardcore-Expeditionen, bei denen selbst der IBEX zweimal überlegen würde, stehen das Praetorian Liberra Expeditionsmobil oder der Sherpa XLE von Hunter RMV bereit – rollende Bunker für die Apokalypse. Oder man vertraut auf die Kompetenz von Krug Expedition und erliegt dem Charme des rollenden Rhinozeros Rhino XL der Österreichers.
Praetorian Liberra auf MAN TGM 4x4
Rhino XL von Krug Expedition
Wer es etwas kleiner mag, kann sich den TerraCamper Tecamp Ford Transit Custom ansehen: kompakt, clever und bereit für spontane Trips. Wer den Begriff „Kompakt und offroadgängig” abseits von Sprinter und Crafter sucht, sollte einen Blick auf den Greenlander Sherpa 4x4 auf Iveco-Basis werfen. Und wer sich in die topografischen Designelemente verliebt hat, findet diese übrigens auch beim Sunlight T 68 XX, den wir bereits ausführlich getestet haben – allerdings ohne Allrad.
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