Lamborghini Urus (2026): Facelift als Erlkönig erwischt
Der mächtige SUV-Stier bekommt eine zweite Botox-Kur
Der Lamborghini Urus bekommt noch einmal neue Haut – oder besser gesagt: Stoßfänger. Am Nürburgring ist ein getarntes Exemplar des italienischen Super-SUVs gesichtet worden, das auf ein zweites Facelift hindeutet. Ja, Sie haben richtig gelesen: zweites. Offenbar soll der bullige Lambo noch ein paar Jahre durchhalten, bevor ihn die Elektrifizierung einholt – vermutlich gegen Ende des Jahrzehnts. Bis dahin hilft Kosmetik.
Wirklich weltbewegend ist die Verjüngungskur des Lamborghinis nicht. Erkennbar sind neue Elemente an Frontschürze und Lufteinlässen sowie eine veränderte Gestaltung des hinteren Stoßfängers. Auch der Diffusor könnte ein neues Design erhalten werden. Auch die Rückleuchten wirken etwas moderner. Die Änderungen dürften in erster Linie der optischen Auffrischung dienen, grundlegende technische Innovationen sind nach aktuellem Stand nicht zu erwarten.
Bildergalerie: Lamborghini Urus (2026) Erlkönig
Antriebsseitig bleibt vermutlich es bei den bekannten Motoren. Der Urus S und der Urus Performante nutzen weiterhin den 4,0-Liter-Biturbo-V8 mit 666 PS. Die jüngst eingeführte Plug-in-Hybridversion Urus SE kommt auf eine Systemleistung von 800 PS. Alle Varianten setzen auf Allradantrieb und eine Achtstufenautomatik. Antriebsstrang und Leistungsdaten sollen laut bisherigen Informationen auch mit dem Facelift unverändert bleiben. Naja, viel Handlungsbedarf bestand in dieser Hinsicht auch nicht wirklich.
Hintergrund der Modellpflege dürfte eine Verlängerung des Lebenszyklus sein – möglicherweise, um Zeit für die Entwicklung eines vollelektrischen Nachfolgers zu gewinnen. Lamborghini hat angekündigt, die Elektrifizierung seiner Modellpalette bis zum Ende des Jahrzehnts voranzutreiben. In diesem Kontext erscheint die Strategie nachvollziehbar: Der Urus ist eines der volumenstärksten Modelle der Marke und sichert einen großen Teil des Umsatzes. Also muss er noch eine Weile durchhalten.
2026 oder 2027 dürfte das überarbeitete Modell in den Showrooms stehen – frisch geliftet, aber im Herzen noch der gleiche testosterongesteuerte Italo-Krawallmacher. Wer also schon immer mal mit 2,2 Tonnen Gewicht und Stier-Logo beim Kindergarten vorfahren wollte: Es bleibt noch etwas Zeit.
Quelle: Automedia
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