Lamborghinis Elektroauto wird stärkstes Modell aller Zeiten
Basis bildet eine VW-Plattform für Performance- und Luxusmodelle
Zwar müssen wir auf Lamborghinis erstes vollelektrisches Modell noch ein wenig länger warten, jedoch streut Volkswagen-Konzernchef Oliver Blume schon jetzt weitere Anhaltspunkte, die Vorfreude erzeugen und die Wartezeit verkürzen.
Das eigentlich für 2028 angedachte Modell auf Basis des Lanzador Concept könnte zum verschobenen Launch um 2029/2030 der stärkste Lamborghini aller Zeiten werden. Nun, in der Welt der Stromer ist Leistungsstärke jetzt nicht unbedingt eine Neuigkeit. Die Zahl, die Blume in einem kürzlich geführten Interview jetzt für das erste BEV von Lamborghini nennt, übertrifft die in der Vergangenheit genannten Marke jedoch deutlich. Bis zu 2.000 PS (1.470 kW) könnten es werden.
Bildergalerie: Lamborghini Lanzador EV Concept
Dafür sorgen dürfte eine spezielle Plattform auf der der Elektro-Supersportler basieren wird, wie Blume verriet. Diese wurde von Porsche für die Luxus- und Performance-Marken des Konzerns entwickelt. Auch Audi und Bentley bauen Autos auf dieser Basis.
"Es ist ein sehr spezifischer Aufbau für Lamborghini", sagte Blume gegenüber Autocar. Ein System von bis zu 980 Volt sei auf dieser Plattform ebenfalls möglich. Beim Debüt in 2023 zeigte sich das Konzeptfahrzeug mit einem ungewöhnlich hohen Fahrwerk und nur zwei Türen – was sich auch in der Serienversion wiederfinden soll.
Der Lanzador Concept hatte damals eine Leistung von 1.000 kW, also rund 1.360 PS. Lamborghini-CEO Stephan Winkelmann bestätigte, dass diese Marke das Mindestmaß sei. Zwei Elektromotoren sorgen nicht nur für ordentlich Vortrieb, sondern auch für Allradantrieb (mehr zum Lamborghini Lanzador Concept in unserem Schwester-Magazin InsideEVs). Lamborghini wird den Lanzador zusammen mit seinen anderen Modellen in Sant'Agata, Italien, produzieren.
Der CEO ist davon überzeugt, dass der Lanzador ein Verkaufsschlager sein wird, sobald er auf den Markt kommt. Winkelmann sagte uns, er erwarte, dass er sich genauso gut verkaufen wird, wie der Temerario – das neue "Einstiegsmodell" der Marke. Optimistisch, wenn man bedenkt, dass beispielsweise der CEO von Rimac, Mate Rimac, zugab, dass High-End-Käufer keine elektrischen Supercars wollen.
"Ich verspreche, dass es ein typischer Lamborghini sein wird, etwas sehr Emotionales", fügte Blume hinzu. Und vielleicht ist genau das der Unterschied zu einer Marke wie Rimac – die Tradition.
Quelle: Autocar
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