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Audi RS 5 Limousine und Avant (2026) erneut als Erlkönig erwischt

Noch immer üppig getarnt mit zwei "Tankdeckeln" unterwegs ...

Audi RS5 Avant (2026) Erlkönigfotos
Bild von: Automedia

"Da isser wieder!" dachte sich die Automobiljournalistin beim Anblick des Audi RS 5 Erlkönigs und hatte sogleich ein Déjà-vu. Ja, Kinder der 1990er und ihre Werbung – kriegste einfach nicht mehr ausm Kopf. Den Trigger gesetzt hatte der Chevrolet Matiz, aber das ist wahrscheinlich eine Geschichte für ein anderes Mal.

Denn hier ist er wieder: der Nachfolger des RS 4, die Sportrakete mit den vier Ringen aus Ingolstadt – der neue Audi RS 5. Und warum ist er wieder da? Nein, jetzt bitte nicht auch noch an den Roman von Timur Vermes denken. Der Audi RS 5 Erlkönig ist wieder da! Den hatte unser Fotograf schon im Mai 2024 als Avant vor der Linse und im September 2024 fuhr er als Limousine umher.

Bildergalerie: Audi RS5 Limousine (2026) Erlkönigfotos

Das hält den brachialen Familiensportler jedoch nicht davon ab, ebenso viel getarnt wie damals, erneut seine Runden zu drehen. Dieses Mal jedoch als Limousine und Avant – quasi im Variantenformationsflug.

Wir erinnern uns kurz noch ein letztes Mal: Audi A4 jetzt A5, weil fossil betrieben, Audi A4 in Zukunft vollelektrisch. Gerade Nummern für BEVs, die ungeraden Ziffern für Verbrenner. Der neue Audi A5 wurde bereits im Sommer der Öffentlichkeit präsentiert und kann im Audi-Konfigurator nach Belieben gestaltet werden. Demnach ist das grobe Design längst bekannt. Warum beispielsweise das Leuchtband weiterhin beklebt ist, bleibt vermutlich Audis Rätsel.

Der optische Rest ist demnach auch so zu erkennen. Beispielsweise die dicken Plusterbacken aka Radkästen, die massiven Luftein- und Auslässe und natürlich die formschönen Auspuffendrohre. Danke Audi, dass es hier Originale gibt und keine Attrappen. Einige Anbauteile werden sicher aus Leichtbaumaterialien wie Kohlefaser und Aluminium gefertigt und somit der Gewichtsreduktion dienen.

Bildergalerie: Audi RS5 Avant (2026) Erlkönigfotos

Genau das wird nämlich beim spannendsten Punkt der beiden Überflieger wichtig – der Motorisierung: Auch die beiden jetzt gesichteten RS 5 Avant und Limousine kommen mit zwei "Tankdeckeln" daher, weshalb wir davon ausgehen können, dass die neue RS-5-Generation auf einen Plug-in-Hybrid-Antrieb setzen wird. Das haben wir nicht nur beim BMW M5 und Mercedes AMG C 63 so gesehen, sondern inzwischen auch bei vielen Supersportwagen.

So entsteht nicht nur ein nettes Leistungsplus, sondern auch eine dynamischere, gleichmäßige Beschleunigung und die Möglichkeit, die Biester innerstädtisch Emissionsfrei zu fahren. Zudem ist eine Energierückgewinnung möglich, die entstehende Kräfte beim Bremsen und Rollen nutzen. Auf der Negativseite müssen die Ingenieure dennoch ein Gewichtsplus hinnehmen; daher die Gewichtsreduktion, wo möglich.

Worauf wir uns sonst noch einstellen können? Auf einen Quattro-Allradantrieb natürlich mit allerhand elektronischen Helferlein, die versuchen, die brachiale Kraft auf den Asphalt zu bekommen. Wahrscheinlich scheint weiterhin die Kombination mit einem V6-Benziner.

Nachdem beide Varianten noch immer stark getarnt umherdüsen, scheint eine Markteinführung vor 2026 unwahrscheinlich. Wir lassen uns aber gerne vom Gegenteil überraschen. Wer wäre nicht heiß auf eine Runde mit einem der beiden?