Mercedes-Maybach S-Klasse Modellpflege (2026) erwischt
Das Flaggschiff bekommt ein Update, wie ein Erlkönig jetzt zeigt
Die Mercedes-Maycach S-Klasse markiert traditionell das obere Ende der MB-Nahrungskette und ist das erklärte Flaggschiff der Modellpalette. Nun wurde Mercedes-Benz dabei gesichtet, wie ein Prototyp der aktualisierten Maybach S-Klasse getestet wird, die Ende nächsten Jahres auf den Markt kommen soll.
Die aktuelle Generation der Flaggschiff-Limousinen von Mercedes und Maybach, die Baureihe W223, debütierte 2020. Normalerweise bringt Mercedes nach vier Jahren ein Update für seine Fahrzeuge heraus, was traditionell die Halbzeit im Lebenszyklus der Fahrzeuge markiert. Dieses Update kommt in diesem Fall jedoch ein Jahr später als üblich.
Bildergalerie: Mercedes-Maybach S-Klasse Facelift (2026) Erlkönig
Dies könnte darauf hindeuten, dass die aktuelle S-Klasse eine längere Lebensdauer haben wird. Das hat mit der jüngsten Entscheidung von Mercedes zu tun, Autos mit Verbrennungsmotoren über 2030 hinaus weiter zu verkaufen. Ursprünglich hatten die Stuttgarter geplant, bis dahin eine vollelektrische Marke zu werden.
Wenn die aktuellen Modelle mit Verbrennungsmotor länger im Angebot bleiben, gewinnt Mercedes Zeit, um die Entwicklung des Elektrofahrzeugmarktes weiter zu beobachten und möglicherweise neue Nachfolger für seine Verbrennungsmotoren-Produktpalette zu entwickeln. Für die GLE- und GLS-Klasse plant Mercedes-Maybach sogar eine zweite Modellpflege, um die Lebensdauer dieser Fahrzeuge zu verlängern. Es gibt Gerüchte, dass auch die aktuelle S-Klasse-Generation ein zweites Update erhalten könnte, bevor sie schließlich durch ein elektrisches Modell ersetzt wird.
Der in Schweden fotografierte S-Klasse-Prototyp zeigt einige Änderungen: neue Leuchten an beiden Enden und einen größeren Kühlergrill. Die Rückleuchten haben dreizackige Sternmotive, ähnlich wie bei der aktuellen E-Klasse, und die Scheinwerfer haben ein ähnliches Design, insbesondere bei den Blinkern.
Der neue Kühlergrill der aktualisierten S-Klasse ist deutlich zu sehen und erstreckt sich tiefer in die Frontschürze. Der hintere Teil des Fahrzeugs ist stark getarnt, was darauf hindeutet, dass auch an der Heckschürze Änderungen vorgenommen werden. Unser Fotograf berichtete, dass auch das Armaturenbrett in einigen Bereichen abgedeckt war.
Quelle: Automedia
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