Mercedes E-Klasse Cabrio (2017) im Test

Sie stehen vor der Wahl, sich eine Mercedes E-Klasse anzuschaffen, wissen aber noch nicht so genau, welche? Dann tun Sie mir jetzt schon leid, denn verglichen mit dem daimlerschen Mittelklasse-Portfolio wirkt selbt eine Metro-Käseabteilung plötzlich beschämend eindimensional. Limousine, T-Modell, All-Terrain und Coupé gab es schon. Nun erscheint mit dem Cabrio das fünfte und (vermutlich) letzte E-Klasse-Derivat. Man munkelt bereits, ob es neben den gewöhnlichen Mercedes-Autohäusern bald auch reine E-Klasse-Händler geben wird. Aber Schluss mit dem Klamauk, denn jede der fünf E-Klassen hat ihre Berechtigung Die eine mehr, die andere weniger. Die Variante mit Stoffdach dürfte – auch wenn Sie das jetzt überraschen mag – zu ersterer Kategorie gehören.

Mehr Platz als im S-Klasse Cabrio
Warum sagt er das jetzt, fragen Sie sich? Nun, weil das neue Cabrio dem Coupé in Sachen Alltags- und Allwettertauglichkeit in so gut wie nichts nachsteht. Außerdem sieht es – das ist aber nur meine unwichtige Meinung – noch ein bisschen schöner und elitärer aus. Wie die geschlossene Variante ist es deutlich länger, breiter und radstandiger als der Vorgänger. Außerdem hat es hinten 100 Millimeter (!) mehr Beinfreihet. Das hat zur Folge, dass man auch im Stoffdach-Fond relativ ordentlich sitzen kann. Ordentlicher zumindest als im gut 20 Zentimeter längeren S-Klasse Cabrio. Der Kofferraum fasst mit 385 Liter (310 bei geöffnetem Verdeck) zudem lediglich 40 Liter weniger als der des E-Klasse Coupés. Sog...