Besser als der X6 M?

Das hier ist der brandneue BMW X6 M aus Affalterbach und ja, genau wie beim völlig ungenierten Performance-Elefanten aus München ist es erlaubt, ein wenig schockiert zu sein. Also aufgrund der schieren Ausmaße, meine ich. Und wegen der etwas streitbaren McFit-auf-Stelzen-Form. Und weil besagte Ausmaße und Form bei Bedarf schneller auf 100 km/h beschleunigen als ein BMW M4 oder ein Porsche Carrera S. Die Freunde hochdynamischer Dampfwalzen werden es längst erkannt haben, die Rede ist natürlich vom neuen Mercedes-AMG GLE 63 S Coupé. 585 PS und 760 Newtonmeter treffen hier auf 2.350 Kilo. Und auf Horden an schlauer Technik, die versuchen, all das in halbwegs sinnvolle Bahnen zu lenken. Die Frage nach dem ,Warum" darf man sich dabei gar nicht erst stellen. Eingangs erwähnter X6 M oder der Porsche Cayenne Turbo S zeigen, dass sehr viele Menschen gerne hoch sitzen, während sie die Grenzen der Physik veräppeln.

Viele neue Namen
Bevor die Physik erneut verzweifelt, sollten wir aber erst mal etwas Licht ins Daimlersche Nomenklatur-Dunkel bringen: Mercedes hat sich dazu entschlossen seine SUVs künftig einheitlich zu benennen. Aus diesem Grund hat man die M-Klasse in GLE umgetauft und ihr zum neuen Titel gleich ein mittelschweres Facelift verpasst. Und weil man nun bereits seit sieben Jahren zuschauen muss, wie BMW ein Auto, das alle grotesk finden (X6), verkauft wie warme Semmeln, hat man bei der Gelegenheit beschlossen, das GLE Coupé zu erfinden. Okay, es sieht ,ein wenig" aus wie de...