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Mercedes-AMG GLE 53 und 63 Coupe mit Facelift erwischt

Etwas Aufhübschung an Front und Heck geht immer

Mercedes-AMG GLE Coupe 63 Facelift (2026) Erlkönig
Bild von: Automedia

Nachdem wir bereits viele Bilder des Facelifts für den Mercedes GLE SUV und das Coupe gesehen haben, sehen wir nun die beiden neu gestalteten AMG-Varianten des Coupe 53 und 63. So oder so wird bald eine Modellpflege fällig, denn der aktuelle GLE ist seit 2019 auf dem Markt, die AMG-Versionen seit 2020.

Jetzt wurde ein Erlkönig des künftigen AMG 53 respektive 63 auf der Rennstecke erwischt. Die Tarnung zeigt deutlich, in welchen Bereichen die Änderungen abspielen: Front- und Heckpartie. Deutlich sichtbar ist die neue Innengrafik der Front- und Heckleuchten, die an den Mercedes-Dreizackstern erinnert. Hier gibt der kürzlich präsentierte neue CLA die künftige Richtung vor.

Bildergalerie: Mercedes-AMG GLE Coupe 53 and 63 Facelift (2026) Erlkönig

Affalterbach arbeitet auch an einem zweiten Facelift für sein GLE Coupé, und wir vermuten, dass die Entscheidung, die Lebensdauer der Modelle zu verlängern, ein Ergebnis der anhaltenden Debatte über das Ende oder offene Ende für Verbrennungsmotoren in Europa und anderswo ist.

Wir erwarten nicht mehr als ein paar kosmetische Änderungen an der Front und der Innengrafik der Leuchteneinheiten an beiden Enden des Fahrzeugs. Diese geringfügigen Änderungen könnten durch eine kleine Überarbeitung des Innenraums sowie aktualisierte Sicherheitsassistenzsysteme und ein überarbeitetes Infotainmentsystem mit größeren Bildschirmen ergänzt werden.

Da die Euro-7-Abgasvorschriften erst am 1. Januar in Kraft getreten sind und eine noch strengere Euro-8-Norm noch nicht in Sicht ist, erwarten wir keine Änderungen unter der Motorhaube. Als Mercedes den GLE Anfang 2023 einem Facelift unterzog, erhielt der AMG 53 einen größeren Turbolader, der das Drehmoment auf 560 Nm steigerte, während die Leistung mit 435 plus 22 PS gleich blieb.

Mercedes-AMG GLE Coupe 53 Facelift (2026) Erlkönig

Mercedes-AMG GLE Coupe 53 Facelift (2026) Erlkönig

Bild von: Automedia

Etwa neun Monate später präsentierte sich der Mercedes-AMG GLE 53 in einem völlig anderen Gewand: In Europa ist er seither ein Plug-in-Hybrid. Die Basis für das sportliche Fahrerlebnis bildet der 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Turbomotor.

Für den Einsatz im Hybrid wurde das aus dem konventionellen GLE bekannte Triebwerk nochmals umfangreich modifiziert. Es leistet nun 330 kW (449 PS) und damit 10 kW (14 PS) mehr als bislang. Zu den Aktualisierungsmaßnahmen gehören eine neu programmierte Software und ein zusätzlicher Bugkühler. Der elektrische Zusatzverdichter konnte in der Hybrid-Variante entfallen, weil die E-Maschine dessen Aufgaben, wie beispielsweise das elektrische Boosten, übernimmt.