325.000 US-Dollar. Mit diesem geschätzten Preis ist der Ford Mustang GTD der teuerste in seiner 60-jährigen Geschichte. Dieser Preis hält die Interessenten jedoch nicht davon ab, sich für einen Mustang zu bewerben. Denn laut Ford seien in den vergangenen 37 Tagen, in denen das Angebot in den Vereinigten Staaten und Kanada geöffnet war, über 7.500 Bewerbungen eingegangen.

Als nächstes ist Europa an der Reihe – und das gleich in mehrfacher Hinsicht. Die Bewerbungsphase um einen Ford Mustang GTD beginnt hier im Juni. Zeitgleich mit der Europapremiere des Boliden bei den 24 Stunden von Le Mans.

Bildergalerie: Ford Mustang GTD (2025)

Außerdem will Ford im vierten Quartal dieses Jahres eine Runde auf der Nordschleife in Angriff nehmen. Ziel in der Grünen Hölle sei eine Zeit unter sieben Minuten. Sollte dem Mustang GTD dies gelingen, würde er die Dodge Viper ACR als schnellstes amerikanisches Serienfahrzeug ablösen. Doch bis dahin sind noch einige Tests zu absolvieren.

"Wir haben den Mustang GTD in Nordamerika ausgiebig getestet, unter anderem auf dem Sebring International Raceway und dem Virginia International Raceway", sagt Greg Goodall, leitender Programmingenieur für den Mustang GTD. "Das alles diente der Entwicklung eines Autos, das den Nürburgring in unter sieben Minuten umrunden kann. Der nächste Schritt ist der Wechsel auf europäische Straßen und spezielle Testfahrten auf dem Nürburgring, bevor wir später in diesem Jahr eine Zeitmessung durchführen werden."

Schon jetzt übersteigen die mehr als 7.500 Anmeldungen den Produktionsplan von Ford für den GTD. Nur 300 bis 700 Einheiten sollen pro Jahr die Hallen verlassen. Die Produktion des Supersportler sei nur für 2025 und 2026 geplant. In Summe wären das nicht mehr als 600 bis 1.400 Fahrzeuge für über 7.500 potenzielle Käufer. Dabei ist das Bewerbungsfenster in Europa, wie bereits oben erwähnt, noch nicht einmal geöffnet. Mit Mexiko und dem Nahen Osten werden weitere Bewerber hinzukommen.

Doch wer buhlt hier um einen 325.000 Dollar teuren Mustang? Laut Ford gibt es starke Verbindungen zum Motorsport. Zirka 20 Prozent der Bewerber haben in irgendeiner Form eine Verbindung zum Rennsport.

Über 800 PS, eine vom GT3 abgeleitete Aufhängung und ein hinten montiertes Getriebe, mit dem eine ausgeglichene Gewichtsverteilung von nahezu 50/50 möglich ist – all das gab es noch nie in einem Mustang. Es bleibt also spannend, wie viele Bewerbungen um einen Kauf letztendlich eintrudeln und ob Ford die Produktionspläne doch noch ändert, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden.