Citroën arbeitet weiter an seiner globalen Strategie. Und dafür wurde von dem französischen Hersteller nun ein neues Modell enthüllt – ein SUV-Coupé namens Basalt Vision. Es gehört zur C3-Familie und soll noch in diesem Jahr in Südamerika und Indien auf den Markt kommen. Europa geht hingegen leer aus. 

Noch wird der Citroën Basalt Vision zwar als Designstudie bezeichnet, ist aber nach Angaben des Herstellers schon sehr nahe am Serienmodell. Das Unternehmen sagt auch, man habe "die Dynamik eines Coupés mit der Widerstandsfähigkeit eines SUV" kombiniert. Also ordentlich Bodenfreiheit gepaart mit einem schnittigen Heck. Passt. Und sieht sehr nach Fiat Fastback oder VW Nivus aus, die ebenfalls in den gleichen Märkten an den Start gehen.

Bildergalerie: Citroën Basalt Vision (2024)

Der Basalt soll ähnlich groß sein wie der C3 Aircross. Heißt: Er wird etwa 4,30 Meter lang sein und der Radstand soll 2,67 Meter betragen. Zum Vergleich: Der VW Nivus ist 4,26 Meter lang und hat einen Radstand von 2,56 Metern, während der Fiat Fastback 4,42 Meter beziehungsweise 2,53 Meter misst. Das neue Citroën-Modell würde also von der Gesamtgröße her zwischen den beiden Modellen liegen, hätte aber einen deutlich längeren Radstand und damit wahrscheinlich mehr Platz im Innenraum. Aber leider hat es Citroën noch nicht geschafft, ein Bild vom Interieur zu veröffentlichen.

Der Basalt soll in Südamerika mit einem 1,0-Liter-Dreizylinder-Turbomotor von Fiat ausgestattet sein, der eine Leistung von 130 PS bei 5.750 U/min erbringt. Ein bekannter Motor, der auch im C3 Aircross zu finden ist. Das Getriebe wird eine CVT-Automatik sein, die sieben Gänge simulieren kann. Ein manuelles Getriebe würden wir zu diesem Zeitpunkt ausschließen. In Indien wird es das Modell hingegen mit einem 1,2-Liter-Turbobenziner mit 110 PS geben. Und auch eine Elektroversion.

Er wird zunächst in Indien auf den Markt kommen und dort etwa im dritten Quartal debütieren. In Südamerika wird er laut Unternehmen auch noch 2024 erscheinen. Und nach dem normalen Zeitplan des französischen Unternehmens ist es sehr wahrscheinlich, dass der Verkauf dort im letzten Quartal beginnen wird.