Der 1997 erschienene Volkswagen Golf IV gilt so manchen VW-Fans als der schönste Golf aller Zeiten. Heißestes Eisen war zwischen 2002 und 2004 der Golf R32 mit 241 PS starkem VR6 unter der Haube. Inzwischen werden die 7.000 für Europa gebauten Exemplare immer höher notiert. Unter 20.000 Euro läuft nichts mehr.

Wer einen gebrauchten "normalen" Golf der vierten Generation sein Eigen nennt, kann aber zumindest auf eine R32-Optik aufrüsten, wie dieser Wagen zeigt. Das jüngste Projekt wurde vom deutschen Tuner JMS Fahrzeugteile durchgeführt, der ein blaues Exemplar mit einem Karosserie-Kit ausgestattet hat, das von der R32-Version inspiriert ist.

Bildergalerie: Volkswagen Golf IV JMS Fahrzeugteile

Die erste Modifikation, die JMS an dem Golf IV vorgenommen hat, betrifft das ästhetische Kit. Wie zu erwarten war, entschied sich das Unternehmen für Stoßfänger und Schürzen, die sich an den ersten Golf R32 anlehnen, der heute bei den Youngtimer-Liebhabern sehr begehrt ist.

Vor allem die Frontpartie weist einen neuen aerodynamischen Sub-Stoßfänger auf, kombiniert mit einer völlig neuen Motorhaube und größeren Lufteinlässen. Neu sind auch die Seitenschweller und der Heckstoßfänger, in den zwei runde 90-mm-Auspuffanlagen der Marke Racelook by Friedrich Motorsport aus Edelstahl integriert sind.

Volkswagen Golf IV JMS Fahrzeugteile

Volkswagen Golf IV JMS Fahrzeugteile

Schaut man sich diesen speziellen Golf IV noch weiter unten an, fällt ein weiteres wichtiges Detail auf: die neuen Leichtmetallfelgen. Es handelt sich um Barracuda Karizzma-Felgen in den Größen 8,5x19 für die Vorderachse und 9,5x19 Zoll für die Hinterachse, die mattschwarz lackiert und auf mit Reifen der Größe 225/35R19 und 245/30R19 bezogen sind.

Bei der Abstimmung schließlich entschied sich JMS für ein KW Variant 1, das den deutschen Kompakten vorne um 45 mm und hinten um 40 mm absenkt. Preise und Verfügbarkeit der Teile hat das Unternehmen aus Neckartenzlingen noch nicht bekannt gegeben.

Bildergalerie: VW Golf R32 VR6