Wäre es eine gute Idee, den nur 3,48 Meter langen Suzuki Jimny auf knapp fünf Meter zu strecken und ihn mit mehr Sitzplätzen auszustatten? Diese siebensitzige Renderings liefern Vorstellungen davon ... allerdings nur rein hypothetisch, wie unsere Kollegen von Motor1 Spanien berichten.

Neben den neuen Ausmaßen müsste sich selbstverständlich auch etwas unter der Haube tun. Bei voller Ausnutzung würde der 102 PS starke 1,5-Liter-Saugbenziner nämlich ziemliche Probleme bekommen. Ein Elektroantrieb wäre sinnvoll. Oder ein starkes Hybrid-System aus dem Toyota-Regal. Beide Hersteller kooperieren miteinander und so ein RAV4-Antrieb mit 218 PS hätte schon was.

Suzuki Jimny als Siebensitzer-Rendering

Das 4x4-System würde jedoch vom ursprünglichen Modell beibehalten: Fahrgestell mit Längs- und Querträgern, zwei Starrachsen, Allradantrieb, der mit einem Untersetzungsgetriebe verbunden werden kann und eine Bergabfahrhilfe. Natürlich wäre der Böschungswinkel viel schlechter, aber das nehmen wir als kleines Opfer in Kauf, um die ganze Familie unterzubringen und einen Ausflug aufs Land zu machen.

Und wie viel würde so ein siebensitziger Jimny jetzt kosten? Für den normalen Jimny (mit nur zwei Sitzen, weil es das Modell in Deutschland nur noch als Nutzfahrzeug gibt) verlangt Suzuki mittlerweile ziemlich happige 26.990 Euro. Der Größenzuwachs würde natürlich Aufpreis kosten, das Hybrid-System ebenfalls und ein Toyota RAV4 gibt es ab 40.990 Euro. Etwa in diesem Preissegment sollte er also liegen. Wenn er denn real wäre ...

Übrigens: Es gibt das Modell in anderen Märkten mit drei Türen und vier Sitzen oder sogar mit verlängertem Radstand und dann mit fünf Türen (aber ebenfalls nur vier Sitzen). Und auf dem Heimatmarkt in Japan wird der Jimny mit einem nur 660-ccm-Motor angeboten, damit man noch in das Segment der Kei-Cars fällt. Verrückt. Und ziemlich anpassbar.