2024 wird das Jahr des Fiat Panda sein. Einerseits die Ankunft des ersten Elektro-Panda seit dem Elettra von 1990. Andererseits eine große Überarbeitung des seit 2011 existierenden Modells mit Verbrenner. Nach den Plänen des Unternehmens werden die beiden Modelle mindestens zwei Jahre lang parallel laufen, wobei der Panda, den wir alle kennen, bis 2026 bestätigt ist. Dann werden wir sehen.

Der klassische Fiat Panda wird künftig "Pandina" heißen, übersetzt ungefähr "kleiner Panda". Damit soll diese Baureihe klar vom neuen Elektro-Panda differenziert werden, der am 11. Juli 2024 vorgestellt wird. Letzterer könnte auf dem günstigen Citroën e-C3 basieren und die Optik der Fiat-Studie Centoventi von 20019 aufgreifen. Der 11. Juli 2024 ist übrigens deswegen als Premierendatum ausgewählt worden, da Fiat an diesem Tag seinen 125. Genurtstag feiert. Der Centoventi zelebrierte damals den 120sten ...

Bildergalerie: Fiat Concept Centoventi live auf dem Genfer Auto Salon 2019

Doch zurück zum Verbrenner-Panda alias Pandina, der voraussichtlich Ende Februar präsentiert wird. Er ist der Protagonist einiger Erlkönigfotos, die einen in einem Parkhaus abgestellten Versuchsträger zeigen. Was ins Auge sticht, ist der VP0034-Aufkleber (VP ist die italienische Abkürzung für Testprototypen) an der Seite und das Testnummernschild. Optisch sieht alles praktisch aus wie bislang. Und doch ist etwas anders.

Im Innenraum erkennen wir eine digitale Instrumentierung. Leider können wir aufgrund der Auflösung des Fotos und der ungünstigen Lichtverhältnisse nicht sicher sein, aber es scheint, dass die Neugestaltung des Panda im Einklang mit den meisten seiner Konkurrenten steht, die schon lange mit einem Monitor anstelle der klassischen Zeigerinstrumente erhältlich sind.

Fiat Panda/Pandina (2024) erste Erlkönigbilder

Fiat Panda (2024) – Innenraum des Erlkönigs

Das ist natürlich nichts Revolutionäres, aber ein Zeichen dafür, dass der aktuelle Fiat Panda keine Marktanteile abtreten will, indem er dort aktualisiert wird, wo es nötig ist, um mit anderen Kleinwagen mitzuhalten. Der 7-Zoll-Monitor dürfte im zentralen Armaturenbrett verbleiben, vielleicht in Bezug auf die Software aktualisiert.

Auf dem fotografierten Exemplar ist er jedoch nicht installiert, es handelt sich vielmehr um eine Grundausstattung, wie man an den manuellen Bedienelementen für die Klimaanlage erkennen kann. Eine weitere Neuerung des Fiat Panda 2024 ist das Design des Lenkrads und der Tasten in den Speichen.

Schließlich könnte es neue Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme wie automatische Notbremsung, Spurhalteassistent und Tempomat geben. Trotzdem dürfte Fiat versuchen, den Panda, Verzeihung ... Pandina günstig zu halten. Schließlich war das Fahrzeug im Jahr 2023 ein Bestseller in Italien.

Was die Motoren betrifft, so dürfte der Pandina (oder DIE Pandina?) definitiv mit dem 1.0 Mildhybrid mit 70 PS kommen, während die 4x4-Version endgültig verschwinden könnte. Der Rest der Technik wird wohl ebenfalls keine besonderen Änderungen erfahren.

Bildergalerie: Fiat Panda/Pandina (2024) erste Erlkönigbilder