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Der Porsche 911 bekommt angeblich einen neuen 3,6-Liter-Saugmotor

Er wird dann wohl auch in einer Biturbo-Variante angeboten ...

Porsche 911 (2024) als Erlkönig

Von: Adrian Padeanu

Übersetzt von: Manuel Lehbrink

22. Dez. 2023 um 12:03 Uhr

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Porsche entwickelt den 911 ständig weiter und bereitet ein Facelift vor, das im Jahr 2024 erscheinen soll. Die aktualisierte Variante des beliebten Sportwagens, die Porsche-Fans unter dem internen Codenamen "992.2" bekannt ist, erhält dabei offenbar ein neues Herz. Einem neuen Bericht von Car and Driver zufolge wird es einen 3,6-Liter-Boxermotor geben, der entweder als Sauger oder mit Biturbo-Aufladung bestellbar sein wird.

Wo könnten sich diese Modelle in die ohnehin schon komplizierte 911er-Reihe einfügen? Bei dem Aggregat soll es sich um keinen zusätzlichen Motor handeln, er soll eher eine Reihe von bestehenden Boxern ersetzen. Dabei könnte beispielsweise der GTS die Sauger-Konfiguration mit einem Mild-Hybrid übernehmen. Das wäre eine radikale Veränderung, wenn man bedenkt, dass der aktuelle 911 GTS einen 3,0-Liter-Biturbo-Motor hat. Der ältere 991.1 GTS verzichtete jedoch ebenfalls auf die Zwangsbeatmung.

Porsche 911 GTS Facelift (2024) neue Erlkönigbilder

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Porsche 911 GTS Facelift (2024) neue Erlkönigbilder Porsche 911 GTS Facelift (2024) neue Erlkönigbilder Porsche 911 GTS Facelift (2024) neue Erlkönigbilder Porsche 911 GTS Facelift (2024) neue Erlkönigbilder Porsche 911 GTS Facelift (2024) neue Erlkönigbilder Porsche 911 GTS Facelift (2024) neue Erlkönigbilder

Während also der Hubraum des GTS von 3,0 auf 3,6 Liter steigen soll, werden die Turbo-Modelle von 3,8 auf 3,6 Liter verkleinert. Die stärkeren Varianten behalten das Biturbo-System bei. Die Leistung wird nicht genannt, aber wir erinnern Sie daran, dass der aktuelle Turbo 580 PS und 750 Nm hat, während der Turbo S 650 PS und 800 Nm leistet.

Der GT3 und sein flügelloses Pendant GT3 Touring behalten den 4,0-Liter-Saugmotor bei. Im Jahr 2027 will Porsche den 4.0 dann durch den gerüchteweise im GT3 eingesetzten 3,6-Liter-Boxermotor mit fast gleicher Leistung ersetzen.

Eine wichtige Neuerung des 992.2 wird der bereits bestätigte Hybrid-Antriebsstrang sein. Car and Driver behauptet, dass der elektrifizierte 911 kein PHEV sein wird, so dass Sie ihn nicht aufladen müssen. Die Batterie wird durch den Verbrennungsmotor und durch regeneratives Bremsen mit Energie versorgt. Ein Elektromotor mit einer Leistung von bis zu 90 PS soll seinen Saft aus einem winzigen 2-kWh-Batteriepaket beziehen. Es wird vermutet, dass der E-Motor unter dem Benzintank montiert wird und die Vorderräder des Porsche antreibt.

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Das Hybridsystem – das anscheinend nicht mehr als 25 Kilogramm wiegen wird – basiert auf einem überarbeiteten 3,0-Liter-Boxermotor mit Biturbo-Aufladung und einer Leistung von unbestätigten 400 PS. Zusammen mit dem E-Motor soll die kombinierte Leistung dann 485 PS erreichen. Ein noch leistungsstärkerer 911 Hybrid soll 535 PS leisten. Das Flaggschiff GT2 RS soll ebenfalls ein Hybrid sein, allerdings mit einer kombinierten Leistung, die die 800-PS-Marke übersteigen könnte.

Natürlich sind diese überwältigenden Zahlen noch mit Vorsicht zu genießen. Im Moment gibt es nur zwei Gewissheiten: Der 911 wird bald hybridisiert, aber ein vollelektrisches Modell wird es in diesem Jahrzehnt noch nicht geben.

Quelle: Car and Driver

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