Tesla Model Y (2024): So wird das Juniper-Modell aussehen
Viele Elemente kennen wir von der Model 3-Überarbeitung namens Highland ...
Das Tesla Model Y ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr das meistverkaufte Auto in Europa zu werden. Es wäre eine Sensation, denn noch nie in der Geschichte hat ein Modell eines nicht-europäischen Herstellers alle anderen hinter sich gelassen. In Anbetracht des rein elektrischen Charakters des Mittelklasse-SUVs von Elon Musk wäre ein möglicher erster Platz ein Eintrag in die Geschichtsbücher.
Deshalb ist das Facelift des Tesla Model Y für das Unternehmen mehr als wichtig. Es wird sicherlich keine großen optischen Änderungen geben – wie bei einem Facelift sonst üblich – sondern Updates, von denen viele vermutlich vom Model 3 übernommen werden, das vor einigen Monaten aktualisiert wurde. Hier fassen wir also alles zusammen, was wir über das Model Y für 2024 wissen.
Das erste Mal
Das neue Tesla Model Y (Codename "Juniper") wird vor allem die Nase mit schlankeren Scheinwerfern und einer neuen Lichtsignatur mit LED-Matrix-Leuchten aufweisen. Der Stoßfänger wird ebenfalls erneuert und aerodynamisch noch effizienter gestaltet, um die Reichweite zu maximieren und den Lärm zu reduzieren. Kein bahnbrechendes Design, aber genau die richtigen Akzente, um das Erscheinungsbild des Model Y zu erneuern und es gleichzeitig von der derzeit auf dem Markt befindlichen Version zu unterscheiden.
Tesla Model Y (2024) als Rendering von Motor1.com
Am Heck wird das von Franz von Holzhausen geleitete Style Center wieder die Linien des überarbeiteten Model 3 aufgreifen. Mit C-förmigen Leuchten, die in die Heckklappe integriert sind.
Zwei Monitore, mehr Qualität
Der Innenraum des Tesla Model Y wird der gleichen Behandlung unterzogen wie das Äußere: Aktualisierungen, aber mit Substanz und im Einklang mit dem, was wir beim neu gestalteten Model 3 gesehen haben. Der zentrale 15-Zoll-Monitor wird beibehalten, mit überarbeitetem Infotainment und erneut ohne Android Auto oder Apple CarPlay-Kompatibilität. Die Getriebesteuerung soll darin integriert sein, also nicht mehr über den klassischen, an der Lenksäule verankerten Knüppel bedient werden. Das Lenkrad wird eine klassische Form haben (also kein Yoke) mit Touch- und physischen Tasten zur Steuerung von Blinker, Licht, Sprachbefehlen und mehr.
Der Innenraum des Tesla Model 3 (2023)
Der Mitteltunnel beherbergt die doppelte kabellose Ladeschale für Smartphones sowie Becherhalter und ein großzügiges Fach unter der Armlehne. Für die Fondpassagiere gibt es einen 8-Zoll-Monitor mit Bedienelementen für die Klimatisierung, Belüftung und Unterhaltung, um Multimedia-Inhalte von großen Streaming-Plattformen anzusehen.
Mehr Reichweite
Was die Motorisierung des Tesla Model Y betrifft, so wird die Verfügbarkeit von Versionen mit Hinterrad- oder Allradantrieb bestätigt, wobei eine Leistung von 170 kW (231 PS) bzw. 250 kW (340 PS) zu erwarten ist. Die Reichweite soll sich im Vergleich zu den aktuellen Versionen erhöhen. 455 km in der RWD-Variante, 533 km in der AWD LR-Version und 514 km im Performance-Modell.
Die Preise für das Tesla Model Y – das in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres auf den Markt kommen soll – könnten leicht steigen, auch wenn Elon Musk beschließen könnte, die Preisliste zumindest anfangs unverändert zu lassen. Sollte Austin sich entscheiden, der Philosophie des Model 3 zu folgen, dürfte die Erhöhung mit einem Aufschlag von rund 1.000 Euro noch gering ausfallen.
Bildergalerie: Tesla Model Y (2024) als Rendering von Motor1.com
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