Update vom 10. Januar 2024: Jetzt ist es amtlich. Den Fiat 600 Hybrid wird es auch in Deutschland geben. Zum Marktstart stehen die bereists gut ausgestatte Basisversion Fiat 600 Hybrid sowie der höherwertig ausgestattete Fiat 600 Hybrid La Prima zur Wahl. Die Preise beginnen bei 24.990 Euro, der La Prima kostet 29.990 Euro.

Die Basisversion des neuen Modells ist serienmäßig rot lackiert. Die Sitze sind mit schwarzem Stoff bezogen, beide Vordersitze sind elektrisch beheizbar und durch eine Mittelarmlehne getrennt. Auch die Klimaanlage sowie Parksensoren hinten sind Bestandteil der Serienausstattung.

Zur Serienausstattung zählen unter anderem das zentrale Kombiinstrument als TFT-Monitor mit sieben Zoll Durchmesser (17,8 Zentimeter). Das Display des Infotainmentsystems weist eine Bildschirmdiagonale von 10,25 Zoll auf (26 Zentimeter). 

Fiat 600e La Prima (2023) im Test

Fiat 600e La Prima (2023)

Auf Wunsch lässt sich die Ausstattung des neuen Fiat 600 Hybrid mit vorkonfigurierten Paketen erweitern. Darin enthalten sind beispielsweise Scheinwerfer in Voll-LED-Technologie, 17-Zoll-Leichtmetallräder oder 360-Grad-Parksensoren (Drone View).

Wenige Wochen nach dem Debüt der vollelektrischen Version des Fiat 600 gibt es nun die ersten Infos zum teilelektrifizierten Fiat 600 Hybrid, der 2024 in einigen europäischen Ländern (darunter in jedem Fall Italien) auf den Markt kommen soll. Was wir bislang wissen? Hier kommen die Details ...

Der Fiat 600 Hybrid ist mit einem Mild-Hybrid-Antrieb ausgestattet, bei dem ein 1,2-Dreizylinder-Benzinmotor mit 100 PS mit einem elektrischen System gekoppelt ist, das von einer 48-V-Lithium-Ionen-Batterie gespeist wird. Das Getriebe ist ein 6-Gang-DSG, in das der 21 kW starke Elektromotor integriert ist.

Die noch nicht homologierten Leistungsangaben sprechen von einer Beschleunigung von 0-100 km/h in etwa 11 Sekunden. Von der elektrischen Unterstützung verspricht sich Fiat eine verbesserte Elastizität bei niedrigen Drehzahlen und beim Anfahren, mit schnellen Schaltvorgängen, prompten Reaktionen und leisem Anfahren. Okay.

Bildergalerie: Fiat 600

Unter normalen Fahrbedingungen ist der Motor darauf ausgelegt, den Kraftstoffverbrauch zu optimieren und bis zu 15 Prozent CO2-Emissionen im Vergleich zu einem reinen Verbrennungsmotor mit Automatikgetriebe einzusparen. Fiat geht von Emissionswerten zwischen 110 und 114 g/km aus, wobei sich diese Werte auch noch im Stadium der Typgenehmigung befinden.

Der MHEV des Fiat 600 Hybrid ermöglicht unter bestimmten Bedingungen sogar den reinen Elektrobetrieb. Dieser Modus wird aktiviert, wenn man in der Stadt mit einer Geschwindigkeit unter 30 km/h fährt. Die Reichweite? Etwa ein Kilometer.

Der gegenüber dem elektrischen 600e veränderte Antriebsstrang ermöglicht auch einen großzügigeren Kofferraum: 385 Liter im Vergleich zu den 360 Litern des Batterieautos. Ansonsten bleiben die Abmessungen unverändert: 4,17 Meter Länge und 1,52 Meter Höhe.

Der 600 Hybrid wird im Jahr 2024 zu Preisen ab 24.950 Euro erhältlich sein. In Italien. Mehr Infos haben wir noch nicht. Nur, dass weitere europäische Märkte ebenfalls in den Hybrid-Genuss kommen sollen.

Solche Märkte, bei denen die Elektrifizierung noch zögerlich voranschreitet. Also eine ähnliche Aussage wie einst beim elektrischen Jeep Avenger und dem Verbrenner-Pendant, der es schlussendlich dann doch auch beispielsweise nach Deutschland ins Modellprogramm geschafft hat.

Anmerkung der Redaktion: In der eingefügten Bildergalerie sehen Sie den vollelektrischen Fiat 600e. Lediglich das Titelbild dieses Artikels zeigt den Fiat 600 Hybrid.