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EU-Verbrennerverbot ab 2035: Wissing wehrt sich

Der deutsche Bundesverkehrsminister fordert die Einbindung von E-Fuels

Bundesverkehrsminister Volker Wissing

Roland Hildebrandt Roland Hildebrandt

Von: Roland Hildebrandt

28. Feb. 2023 um 12:26 Uhr

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Am 14. Februar 2023 hatte das Europaparlament das Aus für Neuwagen mit Verbrenner ab 2035 beschlossen. Es gab grünes Licht für die neuen CO2-Reduktionsziele für neue Pkw und leichte Nutzfahrzeuge im Rahmen des Pakets "Fit für 55".

Mit 340 zu 279 Stimmen bei 21 Enthaltungen billigten die Abgeordneten die mit dem Rat erzielte Einigung auf überarbeitete CO2-Emissionsnormen für neue Pkw und leichte Nutzfahrzeuge, die an die ehrgeizigeren Klimaschutzziele der EU angepasst wurden.

Die neuen Regeln ebnen den Weg zu dem CO2-Flottenziel der EU. Demnach sollen neue Pkw und leichte Nutzfahrzeuge bis 2035 emissionsfrei werden, man will die CO2-Emissionen im Vergleich zu 2021 um 100 Prozent reduzieren. Zwischenziel bis 2030 ist, die Emissionen bei Neuwagen um 55 Prozent und bei leichten Nutzfahrzeugen um 50 Prozent zu senken.

Bildergalerie: VW ID. Buzz (2022) im Test

VW ID. Buzz: Das Exterieur

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Quelle: InsideEVs

Am 7. März müssen die Minister der 27 Mitgliedsstaaten dem Kompromiss in Brüssel noch zustimmen. Laut der BILD droht aber neben Italien nun auch Bundesverkehrsminister Volker Wissing von der FDP mit einem Veto.

Wissing fordert eine Ausnahme für Verbrenner, die mit E-Fuels betankt werden, also mit grünem Strom erzeugtem Synthetik-Kraftstoff. Der Minister gegenüber der BILD: "Es gibt einen klaren Arbeitsauftrag an die EU-Kommission: Die Nutzung von klimafreundlichen E-Fuels in Pkw zu ermöglichen, und zwar sowohl für die Bestandsflotte als auch für Verbrennungsmotoren, die nach 2035 neu zugelassen werden."

"Vor dem Hintergrund der enormen Bestandsflotte an Pkw, die wir alleine in Deutschland haben, kann es für die FDP nur einen Kompromiss bei den Flottengrenzwerten geben, wenn auch der Einsatz von E-Fuels möglich wird.", so Wissing weiter. Andernfalls könne Deutschland bei den anstehenden Abstimmungen "nicht zustimmen".

Vom strikten Verbrenner-Aus gibt es bislang nur wenige Ausnahmen. Dazu gehört, dass Nischenhersteller, die nur wenige Fahrzeuge produzieren, eine einjährige Schonfrist bei den Emissionszielen erhalten. Außerdem soll die Kommission 2026 noch einmal überprüfen, ob die Ziele erreichbar sind. Sie soll zudem überlegen, ob auch mit E-Fuels betriebene Fahrzeuge zugelassen werden könnten.

Die Verordnung sieht noch weitere wichtige Maßnahmen vor:

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Quelle: BILD

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