Vergessene Studien: Kia KCV-II (2002)
Die Zukunft ist nicht die, wofür Sie sie halten ...
Heute versuchen viele Hersteller vor allem junge Menschen als Zielgruppe anzusprechen und für sich zu gewinnen. Man kann diesen Schritt der Marken nachvollziehen. Schließlich wollen alle jung und hip sein. Einige Autobauer haben jedoch schon in der Vergangenheit verschiedene Designstudien entwickelt, um genau diese Bevölkerungsgruppe anzuziehen.
In unserer Rubrik "Vergessene Studien", in der wir Sie auf eine Reise in die Vergangenheit mitnehmen, stellen wir Ihnen diese Woche den KCV-II vor, der im Jahr 2002 vom europäischen Kia-Designteam gestaltet wurde.
Der Kia KCV-II, der sich an junge Nutzerinnen und Nutzer richtete, die dazu einen aktiven Lebensstil führen sollten, spiegelte diese Lebensart mit seiner austauschbaren Sitzstruktur und seinem interessanten Design wider. Das Modell, das von außen betrachtet ein Pick-up ist, bleibt mit seinen Abmessungen weit hinter den heutigen Autos dieser Kategorie zurück.
Carlos Arroyo, der Designer des Modells, sagte, er wolle, dass junge Menschen mit dem KCV-II die Sonne genießen. Der Pick-up, der als erschwingliches Fahrzeug konzipiert war, sollte Interessenten angeboten werden, die in jeder Hinsicht Wert auf Praktikabilität legen würden.
Das Modell wurde von einem 3,5-Liter-V6-Motor angetrieben und verfügt über einen Allradantrieb. Es ist jedoch zu betonen, dass die Studie auf einer neuen Plattform aufbaute. Diese spezielle und modulare Architektur mit dem Codenamen "KM" sollte in den folgenden Jahren für verschiedene Karosserietypen verwendet werden.
Der KCV-II erregte auch mit seinen Technologien Aufmerksamkeit, die wir in den kommenden Jahren dann in vielen Kia-Modellen gesehen haben. Insbesondere Sicherheitsfeatures wie neue Airbags, ein Reifendruckwarnsystem und ein Notbremsassistent wurden in künftigen Fahrzeugen des Herstellers aus Korea zur Standardausstattung.
Ausstattungsmerkmale wie ein spezielles Navigationssystem, Audioeingangs- und Audioausgangsanschlüsse sowie ein Keyless-Go-System verrieten einmal mehr die Zielgruppe des Modells.
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