Tuner Manhart hat es auch beim neuen BMW 2er Coupé eilig. Das ist noch gar nicht so richtig auf dem Markt und trotzdem wird schon fleißig am ersten Projektauto gearbeitet. Den Test des neuen Zweitürers dürfen wir Ihnen erst in neun Tagen vorlegen. Dort erfahren Sie dann, ob der M240i xDrive etwas taugt oder nicht. Sollten Sie jetzt schon wissen, dass sein Werks-Setup Ihnen nicht ausreichen wird, hat Manhart da ein paar Vorschläge parat.

Den großartigen 3,0-Liter-Reihensechszylinder-Turbo - serienmäßig 374 PS und 500 Nm stark - bringen die Herrschaften aus Wuppertal mit der hauseigenen Powerbox und einer Edelstahlabgasanlage auf 450 PS und 650 Nm Drehmoment. Das liegt leistungsmäßig auf dem Niveau des alten M2 CS, bei deutlich mehr Drehmoment. Selbst ein M4 Competition (510 PS, 650 Nm) liegt plötzlich in Reichweite. 

Zu den Fahrleistungen lässt sich wohl noch nichts Konkretes sagen. Allerdings geht schon der Serien-M240i sehr ordentlich nach vorne, macht die 0-100-km/h in 4,3 Sekunden. Da dürfte der Manhart-2er an der Vier-Sekunden-Marke kratzen.

Zu den weiteren, bisher geplanten Optimierungen gehören die eigenen 20-Zöller, eine Tieferlegung per Federnsatz und eine Klappensteuerung für die Auspuffanlage. Eher für den Exportmarkt gedacht sind wohl die sogenannten OPF-Delete-Ersatzrohre aus Edelstahl, OPF/GPF-Deleter oder die Race-Downpipe ohne Katalysator. Da dürfte der 240er dann sicher recht zornig klingen, bei den hiesigen Ordnungshütern aber auf eher wenig Gegenliebe stoßen. Manhart bietet jedoch auch eine Sport-Downpipe mit 200-Zeller-Kat an.  

Wer will, kriegt natürlich die inzwischen zum Markenzeichen gewordenen Dekorstreifen des Tuners. Außerdem wird man eine Reihe an Carbonteilen für Front und Heck des neuen 2ers anbieten. Das fertige Produkt heißt dann übrigens Manhart MH2 450. Zu den Preisen für den Umbau ist aktuell noch nichts bekannt. 

 

Bildergalerie: Manhart MH2 450 (2022 BMW 2er Coupe)