Das Azubi-Projekt zitiert eine glorreiche Vergangenheit. Jetzt gibt es neue Bilder

Der Ferrari 250 GTO kommt uns normalerweise in den Sinn, wenn wir das Suffix "Gran Turismo Omologata" hören, aber es wurde im Laufe der Jahre auch von anderen Automobilherstellern verwendet. Der Pontiac GTO ist ein Paradebeispiel, ebenso wie der Mitsubishi GTO oder der HSV GTO. Wenn Sie ein Audi-Fan sind, werden bei Ihnen diese drei Buchstaben schöne Erinnerungen an den 90 Quattro IMSA GTO wecken.

Nach dem E-Tron Vision Gran Turismo 2018, der von demselben Rennwagen inspiriert ist, der für die IMSA Camel GT-Meisterschaft entwickelt wurde, ist nun eine neue moderne Hommage entstanden.

Dieses Mal haben sich die Auszubildenden des Unternehmens in Neckarsulm unter der Leitung von Mark Lichte, dem Designchef von Audi, ins Zeug geworfen. Das Projekt ist Teil der Feierlichkeiten zum 40-jährigen Bestehen des Ur-Quattro, zu denen auch eine absurd teure Sonderedition des TT RS 40 Jahre Quattro gehört.

Von der Lackierung bis zu den weißen Radzierblenden zitiert der RS6 GTO den Audi-Motorsport der 80er und verfügt über einen Seitenauspuff in der gleichen Art und Weise wie der 700 PS starke Allrad-Rennwagen von 1989.

Audi RS6 GTO concept

Sogar das Interieur wurde modifiziert, wobei die Rücksitzbank durch einen Überrollkäfig ersetzt wurde, während die körperbetonten Vordersitze mit einer Kohlefaserschale und einem Renngurt ausgestattet sind.

Es ist zu diesem Zeitpunkt unklar, ob das Auto im wirklichen Leben existiert, da diese Bilder eher wie Renderings aussehen. Wir hoffen, dass Audi ein Unikat anfertigt, um zu zeigen, wie ein ohnehin schon sehr begehrter Supersportwagen in etwas noch Aufregenderes verwandelt werden kann.

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Der kurzlebige 90 Quattro IMSA GTO (siehe Bild oben) fuhr nur in der Saison 1989 in den USA und verwendete einen 2,2-Liter-Fünfzylindermotor mit einem großen KKK-Turbolader, der ein gewaltiges Drehmoment von 720 Newtonmetern erzeugte. Er hatte ein Sechsgang-Schaltgetriebe und raste in etwa 3,1 Sekunden auf 100 km/h, bevor er bei 310 km/h die Spitze erreichte.

Als die IMSA-Saison 1989 begann, befand sich das Auto noch in der Entwicklung, so dass Audi die ersten Rennen in Daytona und Sebring verpasste. In der Folge gewann der extreme 90er zwar sieben der 13 Rennen, aber das reichte nicht aus, um den Titel zu gewinnen, da Roush Racing in jenem Jahr vorne lag.

Bildergalerie: Audi RS6 GTO Concept