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Posaidon verpasst Mercedes-AMG G 63 eine Wasser-Methanol-Einspritzung

G 63 RS 830+: So kommt der Offroader von 585 auf 940 PS

Mercedes-AMG G 63, getunt von Posaidon

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

17. Aug. 2020 um 10:16 Uhr

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Seit Einführung der Mercedes G-Klasse in den späten 70er-Jahren hat sich die Baureihe ihren kantigen Charme bewahrt. Daran änderte selbst die Einführung einer technisch komplett neu entwickelten Modellgeneration im Frühjahr 2018 nichts. Was sich massiv veränderte, war jedoch die Leistung der Motoren.

War die Spitzenversion der ersten, bis 1990 gebauten G-Baureihe W460 noch der 280 GE mit einem 156 PS starkem 2,8-Liter-Reihensechszylinder, so kommt das heutige Topmodell AMG G 63 bereits werksseitig auf stolze 585 PS und ein maximales Drehmoment von 850 Nm. Doch wie hoch die PS-Zahlen auch sein mögen: Die Geschichte der G-Klasse-Tunings füllt Bände.

Posaidon bringt den 4,0-Liter-Biturbo-V8 der AMG-Version nun auf mächtige 940 PS. Das maximale Drehmoment legt beim G 63 RS 830+ auf 1.278 Newtonmeter zu. Um diese Werte zu erreichen, ersetzt der Tuner die beiden Turbolader und den gesamten Abgasstrang. Auch Ansaugung, Ladeluftkühlung und Zylinderköpfe werden optimiert.

Doch das Highlight ist die Wasser-Methanol-Einspritzung, welche aus einem Tank im Gepäckraumboden gespeist wird. Sie ermöglicht eine Ladedruckerhöhung, ohne den Motor einer höheren thermischen Belastung auszusetzen. Die Hardware-Upgrades werden durch Softwareanpassungen von Motorsteuergerät (ECU), Getriebesteuergerät (TCU) und Antriebsstrang (CPC) ergänzt.

Die resultierenden Fahrleistungen beeindrucken: Aus dem Stand sprintet der 2,6-Tonner in nur 3,6 Sekunden auf 100 km/h und liegt damit gleichauf mit einem serienmäßigen AMG GT R. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 280 km/h limitiert.

Mehr G-63-Tunings:

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Ein Upgrade der Bremsanlage ist da dringend zu empfehlen. Das gezeigte Auto hat eine Carbon-Keramik-Verbundbremsanlage von AMG. Hier arbeiten vorne 6-Kolben-Sättel und 420-Millimeter-Scheiben, hinten 4-Kolben-Sättel und 360er-Scheiben. Der Carbon-Motorhaubenaufsatz soll den AMG G 63 nicht nur optisch imposanter wirken lassen, sondern zudem die Motorraum-Entlüftung verbessern.

Bildergalerie: Posaidon G 63 RS 830+

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Mercedes-AMG G 63, getunt von Posaidon

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