Gleiche Leistung, aber scharfe Optik!

Wir kennen Atanas Vilner aus Bulgarien für seine Umbauten eines Trabant 1.1 oder BMW M3 (E30). Mehr Leistung gibt es zwar meist nicht, dafür aber einen sehr schicken Innenraum. Jetzt hat sich Herr V. einem Dodge Challenger SRT Hellcat gewidmet.

"Ich erinnere mich noch an das erste Mal, als ich dieses Geräusch hörte" - erzählt Atanas Vilner. "Ich öffnete das Garagentor und dann sah ich es - ich sah dem Demon direkt in die Augen und in diesem Moment wurde mir klar, dass ich ein ganz, ganz anderes Projekt habe, und zwar ein sehr, sehr anspruchsvolles. Als mich der Besitzer des Fahrzeugs einige Wochen zuvor zum ersten Mal anrief, sagte er ganz direkt, er wolle, dass seine Geliebte von uns ein neues Aussehen bekommt. Er erwähnte keine Details, nicht einmal die Marke des Autos! Er bestand nur darauf, dass wir es umbauen, und Tage später tauchte er einfach so im Atelier auf - mit viel Lärm und ohne eine einzige Vorankündigung."

Der Wagen begann sein Leben als "normaler" SRT Hellcat, aber sein Besitzer wollte etwas mehr Individualisierung und rief Vilner um Hilfe an. Einige Tage später verließ der amerikanische Muskelprotz die Garage der Tuningfirma mit einer Reihe von Kohlefaser-Upgrades und ein paar neuen Details innen und außen, die ihn dem Aussehen eines SRT Demon näher brachten.

Tage später war die Inkarnation fast vollständig - rote Sicherheitsgurte und Prägemuster auf der Innenseite der Türen. Die Rückseite der Vordersitze ist mit rotem Alcantara bezogen, und vorne scheint das Muster den Kampf zwischen Engeln und Dämonen darzustellen - weiches, feines, perforiertes Nappaleder mit geprägten Details an den Seiten und engen roten Nähten, die alles miteinander verbinden. Der Teufel steckt in den Details, sagen sie, in diesem Fall der Dämon.

Außerdem ist die Rückseite der Vordersitze mit rotem Alcantara bezogen, während Teile der Sitzmechanismen mit Kohlefaser versehen sind. Es ist aber ein wenig überraschend zu sehen, dass jemand versucht, das Erscheinungsbild seines SRT Hellcat zu verbessern und ihn näher an den Demon heranzubringen, aber die Leistung des Wagens (717 PS) in der Serienausführung belässt. Das heißt nicht, dass das Auto langsam ist - mit einem Sprint von 0 bis 62 Meilen pro Stunde (0-100 Kilometer pro Stunde) in nur 3,6 Sekunden ist das definitiv nicht der Fall.

Bildergalerie: Dodge SRT by Vilner