Tuner Spofec gibt denen, die alles haben, noch ein bisschen mehr

Gerade hatten sich unsere Augen an den Rolls-Royce Cullinan gewöhnt und vom Schock des Mansory Coachline erholt, da biegt Spofec mit einem weiteren XXL-Umbau des Mega-Luxus-SUVs um die Ecke. 

Per Breitbau-Bodykit zieht der Tuner den Cullinan auf monströse 2,12 Meter (plus 12 cm). Gut, dass der Rolls wohl eh nie den Muff eines öffentlichen Parkhauses ertragen muss, da wird es mit solchen Hüften nämlich verdammt eng. Immerhin scheint Spofec über eine angenehme Portion Selbstironie zu verfügen, denn das opulente Karosseriepaket trägt den passenden Namen "Overdose".

Außerdem ist so endlich genug Platz für die fetten Schmiederäder in 10x24 Zoll, die der deutsche Tuner gemeinsam mit den US-Felgengurus von Vossen entwickelt hat. Die Reifen messen rundum 295/30 R24.

Dass so wenig Luft im Radhaus dieses Cullinan übrig ist, liegt am Steuermodul fürs Luftfahrwerk, mit dem Spofec den Cullinan um 40 mm tiefer legt. Der Tuner verspricht dadurch ein "agileres und sichereres" Fahrverhalten.

Für ein deutlich schnelleres Fahrverhalten dürfte die Leistungssteigerung für den monumentalen Biturbo-V12 des Rolls sorgen. Aus 571 PS und 850 Nm werden per Zusatzsteuergerät 685 PS und 1.010 Nm. Spofec verspricht eine Beschleunigung von 0-100 km/h in 4,9 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit bleibt bei elektronisch begrenzten 250 km/h.

Und wenn Sie die penible Arbeit des englischen Herstellers in puncto Geräuschkomfort völlig zu Nichte machen wollen, bietet Ihnen der Veredler auch eine Edelstahl-Sportauspuffanlage mit Klappensteuerung an. Dazu gibt es ein elektronisches Soundmanagment, mit dem Sie per Fernbedienung einstellen können, wie krawallig Ihr Rolls klingen soll. 

Ergänzt wird das Spofec-Angebot zum Cullinan durch die Veränderung des Interieurs nach Kundenwunsch. 

Bildergalerie: Spofec Rolls-Royce Cullinan