Offenbar ist es die Topversion GT Line

Der Kia Picanto tritt als Kleinstwagen gegen Autos wie den Toyota Aygo, Peugeot 108, Citroën C1, Renault Twingo, den Fiat 500 und den Hyundai i10 an. Die dritte Generation wurde vor ungefähr drei Jahren vorgestellt, daher steht ein Facelift an.

Nun hat ein Leser des Korean Car Blog den überarbeiteten Picanto ohne Tarnung erwischt. Das Auto wurde in der Nähe von Frankfurt gefilmt. Die roten Akzente an Grill und Schwellern legen nahe, dass es sich um die GT Line handelt. Das passt, denn Hersteller verwenden für solche Drehs fast immer die Top-Version eines Autos.

Die optischen Änderungen sind eher gering, aber es gibt welche. Die Scheinwerfer sehen anders aus und die Nebelscheinwerfer haben jetzt eine trapezförmige Umrandung. Der markentypische Tigernasen-Grill weist einen horizontalen roten Streifen auf, der wohl ein Kennzeichen der GT Line ist. Die unteren Lufteinlässe bekommen nun eine schwarze Klammer statt einer roten und sie ist nun nach innen geöffnet statt nach außen.

Kia Picanto (2017)
Picanto GT Line (2017)
Kia Picanto (2017)
Picanto GT Line (2017)

Hinten dürfte es ebenfalls kleine Änderungen geben, wahrscheinlich bekommen Rücklichter und Stoßfänger ein modifiziertes Aussehen. Wie bisher dürfte die GT Line aber einen Doppelauspuff rechts haben.

Der neue Picanto wird wohl ähnliche Motoren bekommen wie der neue Hyundai i10 – das Schwestermodell aus dem gleichen Konzern. Das hieße: ein 1,2-Liter-Saugbenziner mit 83 PS und 118 Newtonmetern und ein 1,0-Liter-Turbobenziner mit drei Zylindern, 99 PS und 172 Nm. Beide Motoren werden im i10 mit einer Fünfgang-Schaltung kombiniert.

Vorgestellt werden könnte das Picanto-Facelift auf dem Pariser Autosalon im Oktober – wenn die Epidemie nicht dazwischenkommt ...