Selbstbewusster Herausforderer punktet

Manche Statements sind so ehrlich, dass man sie sich fast nicht zu zitieren traut. Wenn zum Beispiel ein Geschäftsführer von der eigenen Firma sagt, in Sachen Image und Bekanntheit gäbe es noch Aufholbedarf. Doch Markus Schrick von Hyundai sagt die Wahrheit: Obwohl der koreanische Konzern mittlerweile weltweit der fünfgrößte Autohersteller ist, können nur wenige Deutsche die Modelle der Marke aufzählen. Die zweite Generation des Kleinstwagens i10 soll helfen, dies zu ändern. Wir haben das Auto bereits getestet.

Außen schick, innen wertig
Die Markenidentität steht bei den Koreanern noch auf etwas wackeligen Füßen. Ein wiedererkennbares Markengesicht wäre da nützlich. Doch das Fluidic-Sculpture-Design mit dem großen, sechseckigen Grill ist hierzulande noch wenig bekannt. Ansonsten gibt es am Karosseriedesign des i10 aber nichts auszusetzen: Der Kleine sieht wirklich gut aus. Innen gibt es ein Cockpit mit zweifarbigem Armaturenbrett, das auch für ein Auto der Golfklasse noch Schmuck wäre. Allerdings wirkt das Ganze doch etwas bieder – so, als wollte man eher ältere Kunden als flippige Studenten ansprechen. Auch fehlt eine etwas schönere Integration des Mobilnavis, wie es VW im Up vorexerziert hat.

Auffällige Komfortextras und viel Platz
Doch die positiven Seiten sollen nicht untergehen, denn davon gibt es eine Menge im i10. Neben der bereits erwähnten Qualität fallen klassenuntypische Komfortextras auf: Während der Up und andere Kleinstwagen hinten nur Ausstellfenster bieten, ...