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Lexus ES 300h: Außenspiegel-Kameras jetzt verfügbar

Mit 2.000 Euro Aufpreis ist das System aber nicht gerade günstig (Update)

Lexus ES: Kamerasystem statt Außenspiegeln

Stefan Leichsenring Stefan Leichsenring

Von: Stefan Leichsenring

8. Apr. 2020 um 09:17 Uhr

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Kameras statt Außenspiegeln: Im ES 300h ersetzt Lexus erstmals in Europa die konventionellen Außenspiegel durch ein Kamerasystem. Nun ist das System verfügbar, und zwar als Extra ("Digitale Außenspiegel") für die Top-Ausstattung Luxury Line. Mit 2.000 Euro Aufpreis ist es allerdings nicht gerade günstig.

In Japan gibt es die Kamera-Technik bei Lexus schon seit 2018. Damals war das eine Weltpremiere in einem Großserienfahrzeug. Heute gibt es solche Außenspiegel-Kameras auch beim Audi e-tron und beim Honda e.

Die Kamera-Rückspiegel sollen im Lexus ES für eine bessere Sicht auf den Bereich hinter und neben dem Fahrzeug sorgen und die toten Winkel beseitigen. Die Außenkameras übertragen ihre Bilder auf zwei Fünf-Zoll-Monitore an den A-Säulen. Sie sind auf der gleichen Höhe angebracht, auf der sich sonst die Außenspiegel befinden und liegen damit im intuitiven Sichtfeld.

Die Kameras sind kleiner als konventionelle Spiegelgehäuse. Dadurch verringern sie die Windgeräusche und vergrößern das Sichtfeld des Fahrers nach schräg vorne. Die Anordnung schützt vor Regentropfen und Schneeflocken. Per Tastendruck lässt sich eine Enteiserfunktion einschalten. Die Blendwirkung durch die Scheinwerfer nachfolgender Fahrzeuge wird automatisch reduziert.

Mehr zum ES und der Kamera-Innenspiegel im RAV4:

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Setzt der Fahrer den Blinker oder legt den Rückwärtsgang ein, wird automatisch eine Weitwinkelfunktion aktiviert, man erhält ein vergrößertes Blickfeld. Ein Symbol in der Bildschirmecke macht den Fahrer auf die geänderte Ansicht aufmerksam. Ist der Richtungs- oder Spurwechsel oder das Parkmanöver beendet, kehrt das System automatisch zur Standardeinstellung zurück. Der Fahrer kann die Weitwinkelansicht auch manuell anwählen oder die Funktion abschalten. Auch ein Totwinkel-Assistent ist integriert.

Wie konventionelle Außenspiegel lassen sich auch die Kameras über Bedientasten in der Fahrertür ausrichten. Weitere Einstellungen wie die Helligkeit passt man über eine Menüfunktion an. Bei parkendem Fahrzeug werden die Außen-"Spiegel" automatisch eingeklappt.

Wie bei vielen gängigen Rückfahrkameras erscheinen zum Beispiel beim Rückwärtsfahren Hilfslinien auf den Monitoren. Diese werden auch im Multifunktions-Display angezeigt, wo das Fahrzeug aus der Vogelperspektive dargestellt wird.

Beim Fahren helfen die Hilfslinien beim Einschätzen des Sicherheitsabstands zu anderen Verkehrsteilnehmern. Ist der Lexus mit bis zu 70 km/h unterwegs, zeigen die Linien einen Abstand von fünf, zehn und 15 Metern an, bei höherem Tempo gibt es eine zusätzliche Linie für 30 Meter Abstand.

Bildergalerie: Lexus ES: Kamerasystem statt Außenspiegeln

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