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Hyundai und Kia elektrifizieren Tucson, Santa Fe und Sorento noch 2020

Die drei SUVs erhalten wohl Plug-in Hybrid- und Hybrid-Versionen

Hyundai Tucson (2020) auf dem Nürburgring erwischt

Von: Adrian Padeanu

Veröffentlicht von: Stefan Wagner

3. Jan. 2020 um 10:16 Uhr

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Hyundai und Kia intensivieren ihre Bemühungen in puncto Elektrifizierung deutlich. Bis Mitte des Jahrzehnts wollen die Koreaner 13 Hybride, sechs Plug-in-Hybride, 23 reine Elektroautos und zwei Brennstoffzellen-Fahrzeuge auf dem Markt haben.

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Eine neu entwickelte Plattform speziell für elektrische Autos soll 2024 eingeführt werden. Erste batterieelektrische Fahrzeuge werden aber schon früher erscheinen. 2021 dürfte es soweit sein.

Wichtige Neuerungen wird es aber bereits im gerade angelaufenen Jahr geben. 2020 wollen die beiden Marken ihre verkaufsstärksten SUVs elektrifizieren. Hyundai wird Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Versionen von Santa Fe und der nächsten Generation des Tucson einführen und Kia plant das Debüt des neuen Sorento, ebenfalls mit beiden Hybrid-Arten.

Neben der Elektrifizierung der eigenen Portfolios werden Hyundai und Kia auch den Technologien rund ums autonome Fahren mehr Aufmerksamkeit widmen. In den USA ist man dafür ein Joint Venture mit Automobilzulieferer Aptiv eingegangen. Das Ziel ist die Kommerzialisierung der Technologie ab 2023. Der Plan ist, Autos mit Autonomie-Level 4 und 5 "in naher Zukunft" zu verkaufen.

Um all das zu realisieren, werden die koreanischen Hersteller bis 2025 satte 87 Milliarden US-Dollar (etwa 78 Milliarden Euro) investieren. Wir hoffen ja, dass trotzdem noch genug Geld für die Entwicklung des Mittelmotor-Sportwagens übrig ist, mit dem Hyundai uns seit Jahren den Mund wässrig macht. Das jüngste Beispiel war der RM19, den wir erst kürzlich fahren durften. Es handelt sich dabei um einen Prototypen auf Veloster-Basis mit einem 2,0-Liter-Turbo (390 PS, 400 Nm) hinter den Rücksitzen. 

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