Das Sportcoupé hatte über 400 PS und drei Sitze

Name: Toyota Alessandro Volta (nach Alessandro Giuseppe Antonio Anastasio Volta)

Premiere: Genfer Autosalon 2004

Technische Daten: 3,3-Liter-V6-Benziner, zwei Elektromotoren, 402 PS, Allradantrieb, Kohlefaserchassis. Gewicht: 1.250 Kilogramm, Länge: 4.358 Millimeter, Breite: 1.925 Millimeter, Höhe: 1.140 Millimeter. 0 auf 100 km/h in vier Sekunden, 250 km/h Höchstgeschwindigkeit (elektronisch begrenzt)

Hintergrund:

Mit großartigem Styling, seriöser Leistung und einem ungewöhnlichen dreisitzigen Kabinenlayout gibt es viel zu mögen am Toyota Alessandro Volta.

Hybride fangen erst jetzt an, der Sportwagenszene für Aufregung zu sorgen, da die, die in den 2000er-Jahren herauskamen, ziemlich langweilig waren. Aber nicht dieses Toyota-Konzept. Der Alessandro Volta, von Italdesign Giugiaro entworfen und zu Ehren des Erfinders der elektrischen Batterie benannt, war ein Performance-Coupé mit Schmetterlingstüren und einem Design, das auch 15 Jahre nach seinem Debüt noch Aufsehen erregen konnte.

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Mit zwei Endrohren pro Seite und einer dreisitzigen Anordnung pfeift dieser Toyota auf Rationalität. Das elegante Design verbirgt einen Hybrid-Antriebsstrang, der von einem SUV stammt, nämlich dem Lexus RX400h. Während dort die Gesamtleistung bei 268 PS lag, entwickelte der 3,3-Liter-V6 zusammen mit den Elektromotoren im Volta-Konzept eine Gesamtleistung von 402 PS.

Ein weiterer wesentlicher Unterschied zwischen der Studie und dem SUV war die Anordnung des Verbrennungsmotors, da der Sechszylindermotor im Alessandro Volta hinten positioniert war. Unterstützt durch die Elektromotoren - einer für jede Achse - hatte das Sportcoupé eine Allradanordnung zugunsten von besserer Traktion.

Das Konzept beinhaltete nicht nur ein aufsehenerregendes Erscheinungsbild (leichte Parallen zum ebenfalls von Italdesign gestateten VW W12/Nardo sind sichtbar) und den elektrifizierten Antriebsstrang, sondern auch ein paar andere Vorteile. Die dreisitzige Kabine mit ihrem völlig flachen Boden konnte jeden Passagier zum Fahrer machen. Lenkrad und Pedale glitten bei Bedarf von links nach rechts, so dass dank Fly-by-Wire-Technik jeder die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen konnte. Es ist erwähnenswert, dass das Auto mit Pushrod-Aufhängungen an beiden Achsen ausgestattet war und mit einem 70 Kilogramm schweren Batteriepack geliefert wurde.

Wie bei den meisten Autos, über die wir regelmäßig bei den "Vergessenen Studien" sprechen, hat es der Toyota Alessandro Volta leider nie in die Produktion geschafft.

Bildergalerie: Toyota Alessandro Volta Concept (2004)