Kompakt-SUV mit neuem 150-PS-Benziner gibt es schon ab 19.990 Euro (Update)

Der ASX ist mit 1,36 Millionen Stück weltweit nach dem Outlander und dem L200 die Nummer drei im Fahrzeugabsatz von Mitsubishi. In Deutschland ist das Kompakt-SUV ebenfalls die Nummer drei, hier liegen aber der Kleinwagen Space Star und das neuere SUV Eclipse Cross vorne. Im September 2019 ging der ASX mit umfangreichen Verbesserungen an den Start. Erstmals gezeigt wurde das Facelift auf dem Genfer Salon 2019, jetzt folgen die Details. Bei der Fahrveranstaltung erklärte uns Mitsubishi nun auch die etwas verwirrende Preisgestaltung.

In puncto Optik bekommt der ASX zum Modelljahr 2020 eine völlig neue Front im neuesten „Dynamic Shield“-Design. Hier die alte und die neue Version im Vergleich (alte Variante mit deutschem Nummernschild):

Mitsubishi ASX 1.6 2WD
 
Mitsubishi ASX Facelift

Mit 4,37 Meter bleibt die Länge des Kompakt-SUVs praktisch unverändert, der Radstand von 2.670 Millimeter ist exakt gleich geblieben. Das Kofferraumvolumen (406 bis 1.206 Liter) hat sich minimal verkleinert, bisher waren es 419 bis 1.219 Liter. Innen lag der Schwerpunkt auf hochwertigeren Materialien und ergonomischem Feinschliff, so gibt es nun eine neue Klimaanlagenregelung und einen Dachhimmel in Schwarz. Die Mittelkonsole hat künftig eine teilweise metallische Oberflächenstruktur.

Mitsubishi ASX Facelift (2020)

Im neuen Mitsubishi ASX hält zudem eine neue Version des Infotainmentsystems „Smartphone Link Display Audio II“ (SDA II) Einzug. Damit ist nun die Nutzung ausgewählter Smartphone-Apps während der Fahrt möglich. Optional gibt es auch ein TomTom-Navigationsgerät mit Echtzeit-Stauinfos (in Verbindung mit einer App).

Außerdem ersetzt Mitsubishi den 1,6-Liter-Saugbenziner mit 117 PS durch ein größeres und stärkeres Aggregat, das aus dem Outlander bekannt ist. Das 2,0-Liter-Aggregat („4J11“-Motorenfamilie) leistet 150 PS bei 6.000 U/min und bringt 195 Newtonmeter Drehmoment bei 4.200 U/min. Dieser Motor bleibt der einzige, die Diesel entfielen bereits vor einiger Zeit. Wählen darf man jedoch zwischen einer Fünfgang-Schaltung und einer CVT-Automatik mit sechs (simulierten) Fahrstufen. Nach einer kurzen Pause ist der ASX nun auch wieder als Allradversion zu haben. Diese Version bietet drei Fahrmodi: 2WD, 4WD Auto und 4WD Lock.

Serienmäßig kommt der neue ASX immer mit sieben Airbags sowie Isofix-Kindersitzbefestigungen auf der Rücksitzbank. Auch LED-Scheinwerfer, ein Regensensor sowie eine Klimaanlage und elektrisch beheiz- und verstellbare Außenspiegel gehören zur Grundausstattung.

Markteinführung war bereits im September 2019. Die Ausstattungen tragen die Namen Basis, Plus und Top. Kompliziert wird es, weil Mitsubishi zum Start (und bis Ende 2019) zwei Sondermodelle namens Intro Edition und Intro Edition+ anbietet. Mitsubishi zeigte bei der Fahrveranstaltung diese Preisliste:

Mitsubishi ASX (2019)

Das Problem ist, dass die Sondermodelle die Reihung durcheinanderbringen. So ist die Intro Edition hochwertiger ausgestattet als die Version Basis, kostet aber (nach Abzug des Rabatts von 3.000 Euro) weniger. Wir haben den Einführungsrabatt von 3.000 Euro vom Listenpreis abgezogen und die Preisliste dann so umgeordnet, dass die Preise von links nach rechts steigen: 

  Intro Edition Basis Intro Edition+ Plus Top
2.0 2WD 5-Gang 19.990 € 20.990 € 23.490 € 25.490 € 29.490 €
2.0 2WD CVT 21.490 € - 24.990 € 26.990 € 30.990 €
2.0 4WD CVT     26.890 € 28.890 € 32.890 €

Am wenigsten Features bietet die Ausstattung Basis. Hier gehören LED-Scheinwerfer, Licht- und Regensensor, eine Klimaautomatik  und ein CD-Radio mit MP3-Funktion und USB-Schnittstelle. Die Intro Edition setzt darauf auf, umfasst aber zusätzlich 16-Zoll-Alufelgen, LED-Nebelscheinwerfer, ein Navigationssystem mit 6,5-Zoll-Touchscreen und Smartphone-Anbindung, eine Bluetooth-Schnittstelle, Digitalradio (DAB+) und sechs Lautsprecher, eine Rückfahrkamera, Sitzheizung vorn und einen Tempomat. Die Intro-Edition-Ausstattung ist also umfangreicher als die Ausstattung Basis und trotzdem günstiger. Die Version Basis dürfte also kaum jemand kaufen.

Die Version Plus erweitert die Ausstattung der Basisversion um 18-Zoll-Alufelgen, LED-Nebelscheinwerfer und das Infotainmentsystem SDA II, mit dem sich Smartphone-Apps über den 8,0-Zoll-Touchscreen nutzen lassen. Weitere Features sind ein Antikollisionssystem mit Fußgängererkennung, ein Fernlichtassistent, elektrisch anklappbare Außenspiegel, Rückfahrkamera, ein schlüsselloses Zugangssystem, ein Tempomat und eine Sitzheizung vorne. 

Für die Allradversion gibt es keine Intro Edition, hier empfiehlt sich stattdessen die Intro Edition+. Sie ist hochwertiger ausgestattet als die Version Plus, aber trotzdem günstiger. An Bord sind Sportpedale, ein schwarzer Dachhimmel und schwarze Mikrofaser-Kunstleder-Sitze mit roten Kontrastnähten. Auch das 8-Zoll-TomTom-Navigationssystem ist in der Intro Edition+ an Bord. Das Sicherheitsniveau heben ein Totwinkel- und ein Ausparkassistent.

Dem Top-Modell sind unter anderem Ledersitze und eine TomTom-Navigation vorbehalten. Dazu kommen noch ein Panorama-Glasdach, Ambientebeleuchtung, Spurhalteassistent, ein Totwinkelwarner, Parkpiepser hinten und ein Premium-Sound-System.

Die Neuerungen beim ASX hier noch einmal in der Übersicht:

  • neue Optik
  • LED-Scheinwerfer nun Serie
  • überarbeitetes Cockpit mit größerem 8-Zoll-Displayund verbessertem Infotainment
  • ein 2,0-Liter-Benziner mit 150 PS statt des 1,6-Liter-Benziner mit 117 PS
  • optional mit Allradantrieb
  • optional mit CVT-Automatik

Bildergalerie: Mitsubishi ASX Facelift (2020) in Blau