1.0 T-GDI und 1.3 T-GDI als neue Benziner

Der Renegade ist das Nesthäkchen in der Jeep-Palette: Er ist nicht nur das kleinste, sondern auch das zuletzt hinzu gekommene Modell. Nun erhält der Wagen einen neuen Top-Benziner, den 180 PS starken 1.3 T-GDI.

Der Jeep Renegade des Modelljahres 2019 ist das erste Fahrzeug, dem die neuen Turbobenziner von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) zur Verfügung stehen. Dies sind der Dreizylinder 1.0 T-GDI sowie der 1.3 T-GDI mit 150 PS oder 180 PS. Der 1.0 T-GDI bietet 190 Newtonmeter Drehmoment, während der 1.3 T-GDI in beiden Leistungsstufen 270 Newtonmeter bereitstellt. Alle Benziner verfügen über einen Otto-Partikelfilter und erfüllen Euro 6d-Temp. Zwei Multijet-Diesel (jetzt mit SCR-Abgasreinigung und Einstufung nach Euro 6d-Temp) runden das Motorenangebot ab. Auf dem Genfer Autosalon 2019 wurde zudem noch eine Plug-in-Hybrid-Version auf Basis des 1.3 T-GDI angekündigt.

Hier sind die derzeitigen Grundpreise:

  Antrieb Getriebe Basispreis (Ausstattung)
1.0 T-GDI 120 PS Front 6-Gang-Schaltung 20.700 Euro (Sport)
1.3 T-GDI 150 PS Front 6-Gang-DKG 25.200 Euro (Longitude)
1.3 T-GDI 180 PS AWD (Active Drive) 9-Gang-Automatik 31.200 Euro (Limited)
1.6 Multijet 120 PS Front 6-Gang-Schaltung 25.200 Euro (Longitude)
1.6 Multijet 120 PS Front 6-Gang-DKG 26.700 Euro (Longitude)
2.0 Multijet 140 PS AWD (Active Drive) 6-Gang-Schaltung 31.200 Euro (Limited)
2.0 Multijet 140 PS AWD (Active Drive Low) 9-Gang-Automatik 32.700 Euro (Limited)
2.0 Multijet 170 PS AWD (Active Drive Low) 9-Gang-Automatik 35.700 Euro (Trailhawk)

 

Neben Frontantrieb ist ein Allradantrieb mit Hinterachsabschaltung (Active Drive) und einer mit Untersetzung sowie Bergabfahr-Assistent (Active Drive Low) erhältlich. Bei beiden Systemen kann per Drehknopf kann zwischen drei Modi gewählt werden:

  • Auto: Standardeinstellung mit Entkopplung von Kardanwelle und Hinterachse (spart Sprit)
  • Snow: Allradmodus, reduziert die Untersteuer-Tendenz
  • Sand und Matsch: Allradmodus für viel Traktion bei geringer Geschwindigkeit auf losem Untergrund, erlaubt definiertes Durchdrehen der Räder
Jeep Renegade MY19
Allrad-Knopf des Renegade Trailhawk

Die Topversion Trailhawk ist nicht nur die teuerste, sondern auch die geländegängigste. Sein Fahrwerk erlaubt vertikale Radbewegungen von bis zu 205 Millimetern, die Bodenfreiheit erreicht bis zu 210 Millimeter. Dem Trailhawk vorbehalten ist außerdem der Allradmodus "Rock" für maximale Rad-Traktion.

Wer nicht selbst schalten will, kann eine Renegade-Version mit Doppelkupplungsgetriebe (DKG) oder einer Neungang-Automatik wählen. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen ansonsten LED-Scheinwerfer sowie neue Räder der Größe 19 Zoll. Für das Cockpit gibt es das Uconnect–System der vierten Generation mit Touchscreens (fünf, sieben oder 8,4 Zoll) und Smartphone-Integration über Apple CarPlay und Android Auto.

Jeep Renegade MY19

Zu den serienmäßigen Sicherheitsfunktionen zählen ein kamerabasierter aktiver Spurhalteassistent und eine Verkehrszeichenerkennung. Die Verkehrszeichenerkennung identifiziert Verkehrszeichen inklusive Tempolimits mit und ohne Einschränkungen und informiert den Fahrer mittels eines optischen Alarms im Instrumenten-Feld. In Kombination mit dem Intelligent Speed Assist kann er die Geschwindigkeit an das Tempolimit anpassen. Optional gibt es eine Frontkollisionswarnung mit Notbremsfunktion, einen Abstandstempomaten, einen Totwinkelwarner sowie Querverkehrswarner fürs Heck.

Der 2014 eingeführte Renegade ist 4,24 Meter lang und tritt im umkämpften Segment der B-SUVs (Kleinwagen-SUVs) an. Das Kofferraumvolumen liegt bei 351 bis 1.297 Liter.

Bildergalerie: Jeep Renegade 2019