Gelifteter Jeep Renegade im Test

Jeep geht es blendend. Schneller wächst in Europa derzeit kein anderer Hersteller. Vermutlich nicht, weil immer mehr Menschen gerne im Dreck spielen, sondern weil die Marke nichts anderes verkauft als SUVs. Das trifft sich derzeit ganz gut. Auch in den ganz kleinen Segmenten übrigens. Der Renegade beweist es mit 800.000 Verkäufen im EMEA-Raum seit seiner Einführung 2014. Sein Erfolgsrezept? Wohl nicht unbedingt Dinge wie Perfektion oder vollendeter Feinschliff. Er sieht halt einfach aus, als müsste man sich sofort in ihn verlieben. Dieser kleine, knuffige Kerl, der doch so gerne ein richtig Gemeiner wäre wie sein großer Bruder Wrangler. Er hat Charakter und er ist offroad für seine Klasse völlig overdressed. Mit diversen vollwertigen Allrad-Versionen und einem richtigen Gelände-Derwisch (Trailhawk) mit erhöhter Bodenfreiheit und besseren Rampenwinkeln. All das macht ihn zum hemdsärmeligen Charmebolzen in einer Klasse eher gesichtsloser City-Roader-Klone wie Seat Arona, Renault Capture und Co. Jetzt hat der Renegade ein Facelift erhalten. Das zweite innerhalb eines halben Jahres wohlgemerkt.

Ungewöhnlich. Was ist passiert?
Zum Modelljahreswechsel im Januar 2018 waren wohl die neuen Motoren noch nicht fertig. Dort gab es zunächst nur Innenraum-Feinschliff mit größeren und fähigeren UConnect-Infotainmentsystemen. Diese haben gegen Aufpreis sieben oder 8,4 Zoll und können jetzt auch AppleCarPlay/Android Auto. Mit dem jetzigen Facelift kriegt der Jeep Renegade erstmals (optional...