Von dem Grand Tourer soll es nur 19 Stück geben

Moment mal, hat Hispano Suiza nicht gerade den Maguari HS1 GTC eingeführt? Richtig, aber der stammt von der Hispano Suiza Automobilmanufaktur AG, während der/die hier gezeigte Carmen von Hispano Suiza Cars entwickelt wird, einer Firma, die zum spanischen Mischkonzern Grup Peralada gehört. Verwirrt? Wir auch. Aber beide sind auf dem Genfer Autosalon 2019 zu sehen.

Das hier gezeigte Auto wird vom Hersteller als "elektrischer Hyperlux-Grand-Tourer", beschrieben. Die Teaser-Bilder zeigen sehr rundliche Formen:

Hispano Suiza Carmen

Das Herzstück des Elektro-Sportwagens sind zwei E-Motoren, einer für jedes 20-Zoll-Hinterrad. Zusammen erzeugen sie 1.019 PS, die einen Sprint auf 100 km/h in unter drei Sekunden ermöglichen. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 250 km/h begrenzt.

Der zweisitzige, zweitürige Grand Tourer bringt trocken 1.690 Kilo auf die Waage und besitzt einen Lithiumpolymer-Akku mit 80 kWh. Das Carbon-Gehäuse der Akkus ermöglicht aber auch einen größeren Akku. Bereits 2020 will der Hersteller eine 105-kWh-Batterie einbauen, was die Reichweite über die 400 Kilometer des Basis-Batteriepakets heben soll. Diese Zahl bezieht sich auf den NEFZ-Zyklus, die WLTP-Reichweite wird geringer sein. Die vom Hispano Suiza H6C Dubonnet Xenia von 1938 inspirierte Karosserie hat einen cW-Wert von 0,325.

Ausgeliefert werden soll das Auto ab Juni 2020. Die Produktion ist auf nur 19 Stück begrenzt, die Preise sollen bei 1,8 Millionen Euro beginnen.

Bildergalerie: Hispano Suiza Carmen