Skoda Vision iV: Neue Elektro-Studie in Genf
Ist dieses Konzept ein Ausblick auf das erste MEB-Elektroauto der Marke?
Es ist eine Wette auf die Zukunft mit gewissem Risiko: Der Volkswagen-Konzern investiert Milliardenbeträge in den sogenannten "Modularen Elektrifizierungsbaukasten", kurz MEB. Er liefert die Grundlage für alle ab Ende 2019/Anfang 2020 startenden E-Autos des Konzerns. Damit sich das rechnet, muss man auf hohe Stückzahlen kommen. Neben einer Variantenvielfalt soll dieses Ziel vor allem dadurch erreicht werden, dass viele Marken MEB-Fahrzeuge anbieten. Wie das aussehen könnte, zeigen auf dem Genfer Autosalon 2019 unter anderem Audi und Skoda. Von der Studie Skoda Vision iV gibt es jetzt erste Bilder.
Fest steht: Das viertürige Crossover-Coupé wird das erste Auto sein, das Skoda im Jahr 2020 auf MEB-Basis anbietet. Insgesamt investiert die Marke rund zwei Milliarden Euro in alternative Antriebe sowie in neue Mobilitätsdienste und präsentiert bis Ende 2022 über zehn elektrifizierte Modelle.
Bildergalerie: Skoda Vision iV (2019)
Optisch erscheint der Vision iV wie eine Weiterentwicklung des Skoda Vision E von 2017, man erkennt auch Ähnlichkeiten zum ebenfalls 2017 vorgestellten VW I.D. CROZZ. Auffallend sind 22 Zoll große Räder sowie kräftig ausgestellte Kotflügel mit einer betont coupéhaften, fließenden Dachlinie. Eine sogenannte Tornadolinie verbindet Front und Heck und betont die Flächen der ohne Griffe gestalteten Türen. Anstelle klassischer Außenspiegel kommen Kameras zum Einsatz, deren Gehäuse optisch an Haifischflossen erinnern sollen. Ein Blickfang am Heck ist der Skoda-Schriftzug, dessen einzelne Buchstaben rot beleuchtet sind.
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