Neue Infos zum elektrischen Shooting Brake mit Tesla-Model-3-Preisschild

Die Informationslage zum Polestar 1 ist inzwischen relativ gut. Ansonsten aber waren Nachrichten zu Volvos elektrischer Performance-Marke bisher eher Mangelware. Das ändert sich nun. Ein wenig zumindest. Man gönnt uns ein allererstes Teaserbild und einige technische Daten zum zweiten Modell des Unternehmens, das wenig überraschend auf den Namen Polestar 2 hört. Zusammen mit der Info, dass das offizielle Debüt samt aller relevanter Zahlen innerhalb der nächsten paar Wochen stattfinden wird.  

Zunächst aber können wir auch schon ganz gut mit dem leben, was wir haben. Und das ist ein viertüriges Fahrzeug mit Fastback-Heck. Sprich: Irgendeine Form von Limousinen-Coupé-Kombi-Mixtur. Anders als der Polestar 1 wird dieses Auto keinen Plug-in-Hybrid, sondern einen rein elektrischen Antrieb besitzen. Die Schweden weisen darauf hin, dass die folgenden Zahlen noch nicht "final" sind, aber wir gehen davon aus, dass sich an der Reichweite von 480 Kilometer und der Leistung von 298 kW (400 PS) bis zur großen Enthüllung nicht mehr all zu viel ändern wird.  

Was den Fahrer und seine Passagiere im Innern des Polestar 2 erwartet, ist noch weitgehend unklar. Was wir jedoch wissen: In diesem neuen Elektroauto wird es zur Weltpremiere der Google Android Benutzeroberfläche kommen. Mit dieser debütiert auch die In-Car-Variante des Google Assistant. Sieht aus, als ob Polestar ganz oben auf der Tech-Welle mitschwimmen möchte.

Klingt das Bisherige für Sie alles ein wenig nach Tesla Model 3? Vermutlich kein Zufall, die Skandinavier erwähnen den kalifornischen Konkurrenten sogar in ihrer Pressemeldung. Genauer gesagt in Bezug aufs liebe Geld. Der Polestar 2 soll nämlich "im Preisbereich des Tesla Model 3" verkauft werden. Für den deutschen Markt würde das einen Einstiegspreis zwischen 55.000 und 60.000 Euro bedeuten. Die Produktion des Autos wird nach der Markteinführung des Polestar 1 beginnen. Das dürfte gegen Mitte bis Ende 2019 der Fall sein.