Fords Elektro-SUV im Mustang-Stil soll 600 Kilometer schaffen
WLTP-Reichweite des 2020 startenden Modells viel größer als ursprünglich verkündet
Schon seit einiger Zeit geistern Teaserbilder eines Elektroautos im Stil des Mustang durchs Netz. Im Herbst 2018 wurde dann ein vom Mustang inspiriertes Performance-Elektroauto angekündigt, das im Jahr 2020 starten soll. Auf dem Ford-Event "Go Further" wurde nun präzisiert, dass es sich erstens um ein Elektro-SUV handeln wird und zweitens, dass die Reichweite nicht wie im Herbst 2018 angekündigt, 480 Kilometer betragen soll, sondern stattliche 600 Kilometer nach WLTP-Norm. Möglicherweise stecken hinter dieser Diskrepanz aber auch zwei verschiedene Batterieversionen, wie unser amerikanischer Motor1-Kollege erfahren haben will. Außerdem soll das Auto ein (nicht näher spezifiziertes) Schnellladesystem bekommen.
Das Heck greift (soweit auf dem Teaserbild von Ford erkennbar) die typischen dreistreifigen Heckleuchten des Mustang auf:
Wenn unser Rendering-Künstler (siehe Bild oben) Recht behält, wird das Auto aussehen wie ein hochgelegter Mustang. Das Bild sieht jedenfalls wesentlich realistischer aus als unser altes Rendering vom März 2018:
Das noch namenlose Elektroauto könnte Mach 1 heißen oder Falcon oder Lightning oder auch ganz anders. Dazu gibt es bisher nur Gerüchte. Ob die technische Basis der Mustang ist, hat Ford noch nicht offiziell gesagt. Die Marke nennt das Auto Mustang-inspired. Der Wagen wird jedenfalls vom "Ford Team Edison" entwickelt, das eigens für E-Fahrzeuge gegründet wurde.
Bis zum Jahr 2022 will Ford elf Milliarden US-Dollar in die Elektromobilität investieren. Bis dahin sollen weltweit 40 Stromer auf den Markt kommen, davon 16 reine Elektroautos. Damit will Ford nun in Sachen E-Mobilität der Konkurrenz nacheifern. Der (inzwischen ausgelaufene) Focus Electric war bislang das einzige Elektroauto der Marke, und dort überzeugte weder Reichweite noch Preis.
Tesla, aber auch Hyundai mit dem E-Kona oder Jaguar mit dem I-Pace haben bereits Elektroautos auf dem Markt. Die deutschen Hersteller kommen dagegen nur langsam in die Pötte. Der kleine BMW i3 blieb lange alleine auf weitem Feld, der Audi e-tron hat Lieferprobleme wegen ausbleibender Batterienachschubs und der Mercedes EQC ist für 2019 und 2020 ausverkauft, obwohl er erst im Sommer 2019 auf den Markt kommt. VW hat mit den Elektroversionen von Up und Golf nur angejahrte Elektroautos im Portfolio. Zum Thema E-Autos empfehlen wir Ihnen unseren Überblick über die wichtigsten Elektroautos auf dem Markt.
Bildergalerie: Fords Elektro-SUV im Mustang-Stil
Auch interessant
Fürchtet Euch! Der Ford F-150 Raptor R (2027) kommt offiziell nach Europa
Renault Clio Full Hybrid (2026) im Test: Wenn Benziner, dann so!
Dieser leckere neue Ford Escort MK1 RS kostet 340.000 Euro
Fiat Marea (1996-2002): Die vergessene Mittelklasse
Ford will die Mustang-Familie erweitern
Audi A4 Avant 2.0 TDI von 2005: So gut fühlen sich 650.000 Kilometer an
Ford Escort XR3i (2026): Tolman baut 1980er Hot Hatch neu auf