18 Kindersitze wurden getestet. Vier davon sind mit Schadstoffen belastet

Eltern mit kleinen Kindern kennen es nur zu gut: Hast Du vor ein paar Jahren noch gierig die Fachmagazin-Tests zu Snowboards, Mountainbikes oder Sportwagen verschlungen, kannst du es heute kaum abwarten bis endlich der neue ADAC Kindersitz-Test draußen ist. Nun, ab heute ist er draußen und er hat wie so oft ein paar unangenehme Überraschungen im Gepäck.

Getestet wurden beim ADAC Kindersitz-Test 2018 genau 18 in Deutschland erhältliche Autostühle für die lieben Kleinen und zwar wie immer aus allen fünf Gewichtsklassen (0,0+, I, II und III). Mit dem "Nachfolger Hy5 TT" war dieses Mal auch ein aufblasbarer Sitz dabei, der sich vor allem an flexibel reisende Familien richtet, die häufiger verschiedene Verkehrsmittel oder Carsharing-Dienste nutzen.

Der fünf Kilo leichte "Nachfolger Hy5 TT" erreichte bei Sicherheit und Bedienung ein "befriedigend", weist in seinem Bezugsstoff allerdings den Stoff Naphtalin auf, der im Verdacht steht, krebserregend zu sein. Daher stufte ihn der ADAC auf ein "mangelhaft" herunter. Gleiches gilt für die Sitze „Jané Koos i-Size + iPlatform“ und „Jané Koos i-Size“. Der vierte mit einem "mangelhaft" abgestrafte Kindersitz ist der "Osann Fox". Er enthält die Flammschutzmittel TCPP und TDPC, deren Messwert den für Spielzeuge geltenden Grenzwert der Richtlinie 2014/79/EU überschreitet. 

ADAC Kindersitz-Test 2018

Mit einer Note von jeweils 1,7 schnitten die Sitze "Britax Römer Baby-Safe 2 i-Size + i-Size Flex Base" (bis etwa 1,5 Jahre), "Britax Römer Swingfix M i-Size" (1-4 Jahre) und "Cybex Solution S-Fix" (4 bis 12 Jahre) am besten ab. Alle weiteren Ergebnisse lesen Sie auf der Seite des ADAC.

 

Bildergalerie: ADAC Kindersitz-Test 2018